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Mitteilungen der Islandfreunde

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Mitteilungen der Islandfreunde

						MITTEILUNGEN DÉR
ISLANDFREUNDE
ORGAN
DER VEREINIGUNG DER ISLANDFREUNDE
HERHUSG.: PROF. DR. W.HEYDENREICH IN EISENHCH U. DR. H. RUDOLPHI
IN LEIPZIG  / VERLRG VON EUGEN DIEDERICHSIN JENfl
Die Mittcilungen der Islandfreunde ersdieinen als Vierteljahrsschrift und
werden den Mitgliedern der Vereinigung kostenlos gelief ert und vom Verlaqe
zugesandt.  Der Mitgliederbeitrag betragt jahrlich 6 Mark
IV.Jahrg.	Januar/April 1917	Heft 3/4
I.  DIE REDEN DES HOHEN (1. LIED)1
AUS DER SOGENANNTEN LIEDEREDDA tÍBERSETZT
VON F. GENZMER
Von den drei gröfieren Sittenlehren steht diese nach Gehalt und dichte-
rischer Kunst am höchsten. An die Kunst des Spruchdichters sind an-
dere Mafistábe anzulegen als an die der erzáhlenden oder dramatischen Denk-
maler. Die Haupttugend ist die klare und scharfe Formung, die den ver-
standesmáfiigen Gedanken úberzeugend macht und der Seele des Hörers
eindrúckt. Was den Spruch uber gute Prosa erhebt, ist zunáchst der geord-
nete und gesteigerte Rhythmus und damit oft eine aufieralltagliche Wort-
stellung. In diesen Dingen dúrfte es unserem Gedichte nicht leicht eine
fremde Spruchpoesie nachtun. Das gnomische, sechsversige Strophenmafi
ist ein unúbertreffliches Gefáfi fiir diese zugespitzten Satze. Nicht selten aber,
besonders von Strophe 28 an, tritt dazu eine bildhafte Sáttigung des Aus-
drucks, ein Gleichnis, ein anschaulicher erzáhlender Zug ¦— oder dann eine
feierliche, inschriftenhafte Lyrik, wie in den Schlufiworten unseres Dichters.
Der Inhalt der 66 Strophen ist mannigfach. Mit den Worten „Unter
fremdem Dach, Eigenes Heim, Freunde und Feinde, Klug mit Mafi, Wehr-
haft und tátig, Wert der Lebensguter" deutet man die Hauptgruppen an.
Meist stehen die Gegensatze so lose nebeneinander, dafi Verschiebungen und
Zutaten wohl schon in der mundlichen Weitergabe sich einfanden (s. Einl.
S. 8) — gewifi auch Verluste, gegen die wir aber machtlos sind. Eine fest-
gefugte Gedankenfolge haben die sieben Strophen des Schlufiabschnittes
1 Aus dem in der Sammlung „Thule" nach dem Kriege erscheinenden 2. Teil der
„Edda" von t)bersetzer und Verleger zur Veríúgung gestellt.
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Fela smįmyndir
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Blašsķša 46
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V
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