RÁÐAGERÐIR VÍSA-GÍSLA í HOLLANDI 17 nicht achtet, in Frankreich und Engelland aber sehr begehret wird, sonderlich wan solcher fisch auf ein andere manier, alss nu úblich ist, solte geschnitten und gesalzen werden. So vermeinet Er, dass auch damit den Einwohneren ein sonderbarer profit könne zuwachsen, wan dieser fisch auf rechte manier gesalzen, und nach Frankreich oder Engelland möchte verfiihret werden. Vors Sechste. So berichtet mehrermelter Gislaus Magnus, dass es in Jssland sehr viel schwanen und andere Gevögel habe, welche aber, und sonderlich die federen von Schwanen ganz nicht gebraucht und auss- gefiihret werden, da doch solche an anderen orthen gross geld kosten, Sintemahl auch in Friessland viel von Adel und Bauren aufm Land den grösten theil ihrer Revenuen davon haben. Alss(o) vermeinet Er, dass seine Landsleute könten angewiesen werden, auch hierunter ihre menagie zu verbesseren, wan sie solche möchten aussfiihren. Mehr andere mittel könten allhier zum vorigen Zwek angezogen worden, welche sich aber hernach mit der Zeit selbst an die hand geben und eröffenen möchten, vnter dessen weil ieztangezogene alle derge- stalt beschaffen sint, dass Sie entweder ganz nicht gebraucht, oder auch nicht mit solchen nuz, wie sie wohl könten, theilss auch zu der Com- pagnie nicht gehörig seint: So bietet dieser Gislaus Magnus ganz vnter- thenigst, E. K. Mayt. wollen Jhr gnedigst gefallen lassen, diese newe vorgeschlagene mittelen, dadurch auch E. K. M. Revenuen merklich solten können verbessert, und der Einwohner gedeyliches aufnehmen befördert werden, zue dero special genádigen verordnung zu nehmen, also, dass E. M. Jhr möchten gefallen lassen, seine wenige Persohn darunter zu gebrauchen, dieselbe vorgeschlagene mittel in iibung bey den Einwohneren zu bringen, dergestalt, dass Er vermittelst E. Mayt. Königl. Vollmacht und inseruitie möchte befelht werden, auf seine vncosten die Mineralien und andere berggeschike aufsuchen zu lassen, möchte geauthorisiret werden, zu solchem Zwek, Leiite, so dariiber verstand haben, hineinzubringen. Dass E. M. zu facilitirung solches heilsamen werkes, an Gouverneur von Jssland wolten gnadigst schrei- ben, ihme hierunter zu favorisiren, ingleichen an die Præfectos, dass Sie mit ihme hieriiber, sowohl anderen so zu der Jnsel besseren und gedey- licheren aufnehmen gereichen könte, nothdiirfftig wolten conferiren, ihme zu erheischung seiner intention behiilflich sein, und mit Raht und That assistiren. Jmfall nun E. K. M. gnedigst möchte gefallig sein, seine Gripla 2