136 GRIPLA villde af Klæda töye edur line hellst beidast. bid eg hana þeB enn á ny. og vegna þeB bid eg umm eckert fremur enn i fyrra, nefnel. tvenna Konu Socka, og eina hvijta Kallmanna nærsocka, sem eg vil sialfur brííka, edur eina saudsvarta edur lyngvada Karlmanns socka.10 6. Die vier Gedichte in Lbs 202 fol. sind Autographen der Verfasser. Sie sind áuBerst sorgfáltig auf Papierbögen gleicher Art geschrieben, und man darf annehmen, daB es sich bei ihnen um die Originale han- delt, die von Jón und Erlendur nach Island geschickt wurden, damit sie bei der Hochzeit vorgetragen wúrden. Das von Erlendur verfaBte und geschriebene Gedicht (I) ist allem Anschein nach von Jón - oder unter seiner Anleitung - korrigiert wor- den. Das Manuskript weist zahlreiche Verbesserungen der Orthogra- phie und Interpunktion auf, die sich durch die grauere Farbung der Tinte deutlich von dem von Erlendur Geschriebenen abheben. Bei dem uberwiegenden Teil dieser Korrekturen handelt es sich um An- gleichungen an die Orthographie und Interpunktion Jóns, wie sie sich in den Gedichten (II-IV) manifestiert (siehe unten). Die Manuskripte der vier Gedichte in Lbs 202 fol. kamen laut Ver- merk von Pétur Eggerz in die Sammlung von Landsbókasafn. Dieser Pétur Eggerz (1831-1892) stammte in direkter Linie von Bjarni ríki Pétursson, dem Vater des Bráutigams Brynjólfur Bjarnason, ab: Bjarni ríki (1681-1768) - Eggert Bjarnason (1705-1782) - sr. Jón Eggertsson í Holti (1731-1783) - sr. Eggert Jónsson (17757-1846) - sr. Friðrik Egg- erz (1802-1894) - Pétur Eggerz Friðriksson. Die Hochzeitsgedichte wurden also ganz offensichtlich in der Fami- lie weitervererbt, bis sie Landsbókasafn úbergeben wurden. 7. Das Manuskript des Gedichts (II) von Jón Ólafsson in ÍB 230 4to ist ebenfalls ein Autograph. Der Text unterscheidet sich nur unwesentlich von dem des entsprechenden Gedichts in Lbs 202 fol. (siehe unten). In ÍB 230 4to ist das Gedicht auf sehr viel stárkeres, kartonartiges Papier geschrieben und zusammengefaltet hinten in die Handschrift 1 Die Briefausziige aus AM 996 4to sind hier vollstándig zitiert, da sie Jón Ólafsson von einer Seite zeigen, die - soweit ich sehen kann - in Jón Helgasons Monographie gar nicht erwahnt wird, námlich als Hándler: Er bestellte in Island wollene Stricksachen, um sie in Kopenhagen zu verkaufen, und besorgte seinen Lieferantinnen dafúr Stoffe und Galanteriewaren, wobei er sich offenbar mit der Abrechnung Zeit lieB.