Tímarit Verkfræðingafélags Íslands - 01.08.1930, Side 5
TÍMARIT V. F. I. 1930.
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Handrad betátigt, andere Reguliereinichtungen be-
sitzt die Turbine nicht. Die Leistung der Turbine
ist 200 P.S. und Wasserverbraucb bei Volllast 160
1. pr. Sek.
Mit der Turbine direkt gekuppelt ist ein Gleich-
slrom-Hauptstrom-Generator 130 kW, 2 X 230 Volt
mit 2 Schleifringen und Spannungsteiler fiir 15%
Mittelleiterstrom. Eine Magnetisierungsmaschine ist
auf das freie Wellenende angebaut, sie ist eine so-
genannte konstant Spannungs Maschine. Diese Mas-
cliinen werden so gennant weil sie angenáherl eine
konstante Spannung bei veránderter Umlaufszahl
halten.
Die Einricbtungen zur Spannungsregulierung bei
diesen Maschinen bestehen aus 2, mit den Magne-
tisierungsspulen geschalteten Eisenwiderstánde.
Diese geben konstanten Strom, wenn aucli die
Spannung sich im Verliáltnisse 1 : 3 verándert. Mit
zweckentsprechenden Schaltungen können ver-
schiedene Spannungsdiagramme, hei diesen Masclii-
nen erzielt werden, zu- oder ahnehmende Spannung
hei vergrösserter Umlaufszahl.*) Das Spannungs-
diagram vorerwáhnter Mascliine zeigt eine erhölite
Spannung hei zunelimender Belastung.
Beim Anpassen des Spanntingsdiagrammes der
Magnetisierungsmascliine an die Umlaufszalil der
Turbine, hei verscliiedenen Beaufscldagungen,
kann die Spannung der Hauptmaschinen beinahe
konstant, hei jeder beliebigen Umlaufszahl und Be-
aufschlagung innerlialh der, durch die Maschinen-
type gegehenen Grenzen, gehalten werden.
Zum Fortleiten des Stromes durch den Platz wird
ein Dreileitersystem mit geerdetem Mittelleiter be-
nutzt. Die Spannung zwischen Aussenleiter und
Nullleiter ist 230 Volt und 460 Volt zwischen den
Aussenleiter.
Die allgemeine Verhrauclisspannung ist 230 Volt
und 460 Volt fur Motorbetrieb.
Der Strom wird zur Beleuclitung, zum Ivochen
und etwas zur Raumheizung benutzt. Ausserdem
werden 30—40 P.S. zum Antrieh der Maschinen in
einer Kiihlanlage benutzt. Das Anlagekapital he-
trágt rd. 90.000 Ivr. oder 500 Ivr. pr. installierte P.S.
Der Tarif ist noch nicht endgúltig festgelegt, aher
der Strom soll zunáchst durch Stromhegrenzer, mit
bestimmtem Preis pr. Jalires-kW verkauft werden.
Der Handelsplatz Reyðarfjörður hat nur rd. 350
Einwohner, so dass jetzt rd % P.S. pr. Einwohner
kommt. Es ist, zur Zeit, hei weitem die grösste aus-
gebaute Leistung die irgendeinem Handelsplatz hier
im Lande zur Verfíigung gestellt worden ist. Die
Anlage ist von der Firma „H/f. Rafmagn“ in
Reykjavik gebaut.
Höskuldur Baldvinsson.
Rafmagnsstöð Fáskrúðsfjarðar.
Stöðin er bygð inni í svonefndum „Fossum“, ca.
1,5 km innan við Búðakauptún.
Tveimur smálækjum, er koma úr norðanverðri
fjallshlíðinni, sem „Búðakauptún“ stendur undir,
er veitt saman ofarlega í hlíðinni. Ytri læknum er
veitt inn í innri lækinn eftir trérennu. Nokkru neð-
ar, eða sem næst því í miðri hliðinni, er bygð stein-
steypt stífla þvertyfirfarveg innri lækjarins. Viðytri
enda hennar er inntaksþró fyrir vatnsþrýstipípuna.
Vatnsþrýstipípan er 385 metrar á lengd, 35 cm.
víð og 3—6 mm. á þykt. Hún er úr smíðajámi, vafin
og bikuð. Pípan er sett saman með lausum krögum
og þéttuð með gúmliringum. Fallhæðin er 93 metrar.
Stöðvarhúsið stendur niðri i gili nokkru, dálítið
uppi í brekkunum; það er úr“ steinsteypu, 8x16 m.
að flatarmáli, einlyft. í því er vélasalur, anddyri og
1 herbergi fyrir stöðvarvörð. Ibúð er ekki í húsinu.
*) Eine Beschreibung dieser Schaltungen ist in der Zeit-
schrift des V.F.Í. 1928, Heft 3 veröffentlich.
Úr vélasalnum í rafmagnsstöð Fáskrúðsfjarðar.
Túrbínan er „Pelton“-hjól með liandstillingu. Afl-
ið er 132 h.ö. og hraðinn 660/1199 snúningar á min-