Mitteilungen der Islandfreunde - 01.04.1918, Síða 22

Mitteilungen der Islandfreunde - 01.04.1918, Síða 22
SIiVERIN THOMSEN, En Vinter paa Færœerne. Museum, 2. Bd.. 1893, S. 257—296 und 358—374- Der Verfasser weilte ungefáhr ein halbes Jahr als Arzt auf den Fáröern. Er wohnte in Klaksvig und hat auf seinen Amtsreisen einen groBen Teil der Norderöer kenuen gelernt. Seine Arbeit enthált viele gute Beobachtungen der Vogelwelt, Fischerei, Dandwirtschaft, Schafzucht, des Klinias und der Windwirkung, des Hausbaues und der Hauseinrichtung, des Aberglaubens der Fáriuger und anderes mehr. Der Anfang schildert die tlinreise auf der „Daura“ iiber Deith, Traugisvaag und Thorshavn, der SchluB die Riickreise nach Aalesund. Der Aufsatz ist deshalb nicht unwichtig, weil er die Zustánde auf den Inseln im Winter beschreibt, die von denen im Sommer wesentlich verschieden sind und weil die meisten Reisenden die Fáröer nur im Sommer zu Gesicht bekommen. V. MIDTHERS, Geologiske Forhold paa Færœerne og i omliggende Eande. Grundríds vedfolkolig Universitetsundervisning, Nr. 146. Kopenhagen 1908.14 S. goörc. Diese kleine Arbeit ist eine kurzgefaBte Geologie der Fáröer, in dereu Ein- leitung die Bildung und die Veránderungen geologischer Formationen, der Vulkauismus und die Eutstehung der die Fáröer aufbauenden Gesteine be- sprochen wird. Dann behandelt der Verfasser die Einwirkungen der Buft und des flieBenden Wassers, der Frostspreugung und der Verwitterung, die Entstehung der Kohlenlager, der Mineralien und des Kieselsinters. Die heu- tigen Oberfláchenformen wurden durch die Erosion und die Wirkung von Schnee und Eis in der Eiszeit geschaffen. Die durch eine Senkung der Inseln begiinstigte Arbeit der Meeresbrandung schuf die hohen Steilkusten, die Bran- dungshöhlen und die Felsentiirme vor den Steilkusten. An geschútzten Stellen der Kúste werden die abgestúrzten Teile des Landes wieder als Roll- steine, Kiese und Sande abgesetzt. Die vulkanischen Gesteine der Fáröer sind denen der umliegenden Lánder sehr áhnlich und beide haben zusammen wahrscheinlich einst eine groBe Landbrúcke gebildet. Ilans Rudolphi VI. ERGÁNZUNGEN ZU DEN BISHERIGEN LITE- RATURVERZEICHNISSEN DER FÁRÖER Bennet, Arthur, Iceland and Faroe Botany. Journal of Botany, Aug. 1886. Fáröer und Island in G. Hassels Vollstándigem Handbuch der neuesten Erd- besclireibung und Statistik, 10. Bd., Berlin 1817—19. Die Fáröer. Ausland 1839, 12. Jahrg., S. 1339—Í340. ^343—1344. I35i—52, 1356, 1359—1360, 1364. Forchhammer, t)ber die geognostische Beschaffenheit der Fáröer. Karsteus Archiv fúr Mineralogie, Geognosie, Bergbau und Hútteukunde, 2. Bd., Berlin 1830, S. 179—208. 54

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