Mitteilungen der Islandfreunde - 01.04.1918, Qupperneq 24

Mitteilungen der Islandfreunde - 01.04.1918, Qupperneq 24
schiiren, Sonderdrucke und einige wichíige Artikel in Zeitungen usw. je als ein Band gezálilt sind. Die Sammlung ist eiugeteilt in 1. alte islándische Drucke von Hólar, Núpufell und Skálholt aus den Jahren 1578—1799 (225 Bánde). Diese Abteilung gibt ein fast vollstándiges Bild des álteren islándischen Buchdrucks; 2. islándische Zeitungen, Zeitschriften und andere regehnáBige islándische Veröffentlichungen seit 1775 bis heute, sowie einige durchweg vollstándige uicht-islándische Zeitschriften, die Island besonders beriihren, z. B. Aar- böger for Nordisk Oidkyndighed og Historie (zus. rund 1375 Bánde odei Jahrgánge). Diese Abteilung dúrfte an Reichhaltigkeit in Deutschland einzig dastehen und enthált eine auBerordentliche Fúlle wertvollen Materials, so u. a. vollstándige Exemplare von Andvari, 'Arbók hins ísl. Fomleifafélags, Búnaðarrit, Dagskrá, Fjallkonan, 'Islenzka Dærdómslista Félag, Kvennablað- ið, Lögrjetta, Norðanfari, Skírnir, Þjóðólfur usw. 3. alle úbrigen Islandica (rund 4000 Bánde). Diese dritte Abteilung mn- faBt fast alle Gebiete, die den Islandforscher interessieren können: alte und neue Sprache und Diteratur, besonders dann auch Naturwissenschaft, Geo- graphie, Reisen, Volkswirtschaft (Dandwirtschaft, Handel, Fischerei), ferner Volkskunde, Geschichte, Biographie, Recht und Staatswissenschaft, Medizin, Kunst, phúosophische und kirchliche Scliriften. Als Vorbild dient der groBe i. J. 1914 erschienene Katalog der berúhmten „Icelandic Collection", die der Amerikaner Willard Fiske (gestorben 1904) der Cornell University hinterheB, und die nach Angabe des Vorworts bei Fiskes Tode rund 8600 Báude einschlieBlich Broschúren usw. umfaBte. Eine Anzahl der in meiner Sammlung vorhandenen Werke fehlen im Katalog der Fiske-Búcherei; dagegen lieB ich die von Fiske gepflegte amerikanisch-neu- islándische Diteratur bis auf wenige Ausnahmen unberúcksichtigt. Wohl aber wurden wie bei Fiske manche Werke mitaufgenommen, die rnehr oder we- niger mit Island zusammenháugend sich mit Vínland, Grönland, den Fáröern, den Orkney und Shetland Inseln und anderen nordischen Dándern befassen. Sebr viele der in meiner Búcherei enthaltenen ^chriften sind heute nur mit groBen Schwierigkeiten anzuschaffen; manche mússen als Seltenheiten, einige als groBe Seltenheiten angesprochen werden. Die Sammlung besitzt z. B. die álteste islándische Bibel, Hólar 1584; Dietrich Veits Smnmaria, Núpufell 1589, 1591 und Hólar 1602; Islendsk Psahna Bok, Hólar 1619; Passíu Sálmar, crste Ausgabe 1666; Gísli Þorláksson, Hiispostilla 1684—85, wovon Fiske sagt „a perfect copy is of excessive rarity"; Paradisar Dikell, das erste in Skálholt gedruckte Bucli, 1686; Schedae Ara piestz, Dandnama, Christendoms saga, Grœnlandz saga, 'Olafs saga Tryggvasouar, alles Skál- holt 1688 und 1689; De Martini F'orbisseri Angli navigatione in regiones 56

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