Mitteilungen der Islandfreunde - 01.07.1922, Blaðsíða 31

Mitteilungen der Islandfreunde - 01.07.1922, Blaðsíða 31
X. NACHRICHTEN VON DEN FÁRÖERN -ber die Ergebnisse der íarischen Schiffs- und Bootfischerci im letzten Jahrzehnt gibt eine neue Statistik Auskunft. Es wurden gefischt: im Jahre Millionen kg im Werte von Millionen Kr. 1912 7.5 2,4 1913 5,5 2,5 1914 4,8 2,4 1915 5,i 3,7 1916 5,3 5,2 1917 8,0 4,6 1918 10,5 10,0 1919 10,1 13,1 1920 5,6 8,0 In Vaag auf Suderö wurde eine neue Trawler Aktiengesellschaft mit einem Kapital von ioo ooo Kr. gegrundet, die sich einen Fischdampfer in Island gekauft liatte, so daB jetzt mehrere fárische Trawlcr in Tátigkeit sind. Der König und die Königin von Dánemark haben zur Erinncrung an ihren Besuch auf den Fáröern im vorigen Jahre dem Færö Amts Hospital ein Legat von 25 000 Kr. iiberwiesen. Die Ausfiihrung sámtlicher neuen Hafenanlagen der Fáröer wurden der dánischen Firma Fibiger & Villefrance ubertragen, die das niedrigste Angebot von 3 754 000 Kr. machte. Die Arbeiten beginnen in diesem Friihjahr. Zwischen Thorshavn, Velbestad und Kirkebö wird eine neue StraBe gebaut. Elektrische Licht- und Kraftanlagen sind im vergangenen Jahre in Thorshavn, Vaag und Sörvaag in Betrieb genommen worden. Der GroBwalfang wurde 1921 von der A. G. „Dansk Hvalfangst og Fiskeri" mit vier Waldampfern vom 7. Mai bis 20. September betrieben. Die gesamte Ausbeute war recht bedeutend; es wurden gefangen: 6 Blauwale, 170 Finwale, 6 Seihwale und 1 Knölwal, zusammen 183 Wale, die 4561 FaB Ö1 ergaben. Blauwale, die friiher in dcn fárischen Gewássern háufig waren, sind jetzt sehr selten geworden; 1920 wurden 5 Stuck erbcutet. Finwale treten jetzt bei den Fáröern wieder in gröBerer Anzahl auf. Von kirchlicher Seite ist der fárische Tanz in neuester Zeit als unsittlich und schád- lich angegriffen worden, ein Zeichen des völligen MiBverstehens der kulturellen Be- deutung dieser mittelalterlichen Tánze, die auBer den Fáröern nirgends mehr zu finden sind. Es wáre höthst bedauerlich, wenn diese Kettentánze, die von den Fáringern seit Jahrhunderten getanzt werden, ohne daB sie der Moral der Bevölkerung je geschadet haben, verschwinden sollten oder ihre Urspriinglichkeit und Natiirlichkeit einbiiBen wiirden. Von der Kvæðabók ist dcr erste Band, enthaltend die Karlamagnusar Kvæði in Thorshavn in fárischer Sprache neu erschienen. Der Band umfaBt 152 Seiten und kostet 2,50 Kr. H. Rudolphi XI. VORTRÁGE 1. Die im vorigen Hefte erwáhnte Universitátsvorlesung des Ilerrn H. Erkes iiber Island und die páröcr findet nicht im Novcmber dieses Jahres statt, sondern hat bereits irn November 1921 unter starkem Andrang stattgefunden. Im Sommersemester 1922 hált Herr Erkes an der Universitát Köln cine allgemeine öffentliche Vorlesung: Neuislán- 25

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