Mitteilungen der Islandfreunde - 01.04.1923, Blaðsíða 37
VEREINIGTE STAATEN VON AMERIKA
Clinton (Iowa): Rodemann, Prof. Dr. IV., Wartburg College.
Ithaka (N. Y.): Cornell University Library.
Urbana (III.): Williams, Prof. C. A., 714 Nevada Street.
XIII. VORTRÁGE
1. Herr Dr. Spathmann hat seine wiederholt erwálinten Islandvortrage weiterhin ge-
halten in Perleberg, Paderborn, Gelscnlcirchen, Herne, Bochum (3mal), Wattenscheid.
2. Herr Heinricli Erkes hielt am 20. Nov. 1922 an der Universitát Köln einen öffentliclien
Liclitbildervortrag nach eigcnen Erlebnissen iiber den Untergang der deutschen Island-
expedition 1907 (Tod des Geologen Walter v. Knebel und des Malers Max Rudloff im
nordöstlichen Innern Islands).
3. Professor K. Gropler in Potsdam hat an der dortigen Volkshochschule in 10 Stunden
bei 27 festen Zuhörern gesproci en iiberNorwegen,Island, Iiddaíragen, Sheldendichtung
und Sagas und beabsichtigt in der nachsten Reihe von Vorlesungen, die im Januar be-
ginnt, eine ,,Altnordischc Arbeitsgemeinschaft“ zu vcranstalten.
XIV. DRUCKFEHLER
N, S. 3, Z. 22 lies Jónas Jónsson (niclit Jónasson).
XI, S. 55, Nr. 357 lies órothers (nicht d . . .).
XV. AN UNSERE MITGLIEDER
Mein Aufruf im letzten Heft liat nicht zu dem ersehnten Ergebnis ge-
fiihrt. Wir miiBten daher die Herausgabe unserer , ,Mitteilungen“ bis
auf weiteres einstellen, wenn nicht eine ausreichende Spende aus Island, die
unser treuer Freund, Dr. Alexander Jóhannesson, zusammengebracht hat,
fiir diesmal das Erscheineu noch ermöglicht hatte. Was weiter wird, ist
heute nicht zu sagen.
Unsere deutschen Milglieder werden es als selbstverstándlich ansehen,
daB wir den Beitrag erhöhen miissen; ich hoffe, daB uns in dieser harten
Zeit niemand untreu wird, wenn wir fiir das ndchste Jahr 200 M. als Mindest-
beitrag ansetzen1.
Die Mitglieder tm valuiasidrkcren Ausland aber werden es begreiflich
finden, daB wir von ihnen eine höhere Beitragszahlung verlangen; ich meine,
es wáre nicht zu viel, wenn wir zwei Drillel des friiheren Beitrags, also 4 Kr.
= 1 Dollar usw. erheben. Auch sonst ist es bei Zeitschriften, die im Ausland
ihre Mitglieder haben, so iiblich, daB der Betrag in der ganzen oder etwas
verininderten Höhe der fruheren Zeit gezahlt wird2. Auf diese Weise wird
allerdings der Kostenaufwand fiir zwei jáhrliche Hefte uoch nicht gedeckt
werden. Darum miissen die Bitten um auBerordentliche Zuwendungen,
wenn irgend möglich mit regelmáBiger Verpflichtung, erneuert werden.
Einstweilen herzlichen Dank den Islándern, die uns diesmal geholfen haben;
wir bitten nicht zu erlahmen und nach Kráften weiter zu helfen3. W. H.
1 Zuschriften und Anfragen an den Herausgeber werdcn stets gern und umgehend erledigt;
doch muö gebeten werden, jedesmal Riickporto beizulegen. 2 Friihere Hefte und Jahr-
gánge werden ins Ausland zu gleiclier Berechnung geliefert. 2 Nach ScliluB der Redak-
tioA lief noch eine danlcenswerte Spende von Prof. Ch. V. Pilcher, D. D in Toronto
(Canada) ein.
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