Mitteilungen der Islandfreunde - 01.04.1920, Blaðsíða 46
fállt 120 FuB tief in ihn hinab und schmilzt sofort. Das Wasser ist i11
der Mitte tief, Eisbrocken schwammen darauf. Das Wasser ist nach Siideu
zu am wármsten, aber der skridjökull fállt von Norden hinein. Der Krater
ist auf der Gletscherhöhe nno vom Skeiderárjökull. Vom Skeiðarárjökull
gelit ein Tal nach Osten, nördlich vom Hvannadalshnúkur. Dieses Tal
wendet sich dann uach Norden in den Schwedenkrater1. —i Am 2. Sep'
ternber mittags brachen wir vom Schwedenkrater auf in der Richtuug
uach einer Anhöhe im Nordosten. Um 3 Uhr trat Nebel ein uud wir ver-
loren die Richtung. 3. September hatten wir Schneesturm und kanieö
schwer vorwárts. Wir spannten 2 Pferde vor den Schlitten uud schlugen
Siidostrichtung ein. Es schneite bis gegen Abend, da hellte sich daS
Wetter auf. Am 4. September sahen wir im Siiden einen Berg, schlugeu
die Richtung uach Siiden ein und kamen gegen 3 Uhr uach dem Heina-
bergsjökull. 5. September ging es weiter nach Súden vom Gletscher rurd
zwar mit Schwierigkeiten, denn der Gletscher hatte viele Spalten. —
haben bedeutende Wetterbeobachtungen gemacht1.
Aus 'Isafold úbersetzt. W-
XVI. ZEITUNGEN UND ZEITSGHRIFTEN
die bisher aus Island geschickt wurden
1. Zeiiungen, die wir weiter bekommen
Lögretta: 19x5, Nr. 18—60 (fehlt 33, 41, 42). 1916. 1917 (fehlt 35—47, 52
—55). 1918 fehlt ganz; 1919: Nr. 18—55.
'Isafold: 1915: Nr. 23—104 (fehlt 40, 41, 96—98); 1916: Nr. 48!—104 (fehb
69); 1917: Nr. 1—45! (fehlt 30); 1918 fehlt ganz; 1919: Nr. II--52
(fehlt 14—16, 20, 41—43).
Frón: 1919: Nr. 7—45 (fehlt 12—17, 22, 38).
Vísir: 1919: Nr. 324—352 (fehlt 325, 326, 334—336, 344)-
2. Zeiiungen, die enlweder nicht mehr erscheinen oder uns niclit mehr zugesandt
werden
Þjódstefna: 1916: Nr. 1—7.
Þjódin: 1915: Nr. 1—7.
Frjetlir: 1915: Nr. 1—60, 66—71, 92, 94—105, 107, 123—128, 130—139-
Landið: 1916: Nr. 26—55; 1917: Nr. 1—28!
Ingólfur: 1915: Nr. 6—19.
1 Nach andercn Berichten ist dieser Kratcr 8 km lang und 5 km brcit, somit úer
gröfite Krater der Weit. W. H.
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