Mitteilungen der Islandfreunde - 01.04.1930, Síða 67

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des Þjórsárdalur. Morgens um 6 Uhr, als der Bauer schon in der Heuarbeit war, kam ich in Skriðufell an und erregte kein geringes Erstaunen. Ich hatte die etwa 200 km in knapp 4 Tagen und Náchten zuriickgelegt. Es ist also möglich, iiber den Sprengisandur zu FuB zu gehen. Doch ist es besser, es sind 3 oder 4 zusammen und nehmen ein gutes und zuverlássiges Zelt mit. Die beste Zeit wird der August sein; vorher sind zwar die Náchte kiirzer oder ganz hell, aber die Fliisse zu wasserreich, spáter aber werden die Tage zu kurz und das Wetter zu ungewifi. Denen, die von Norden iiber den Sprengisandur gehen, rate ich, denselben Weg zu gehen wie ich, jedoch ohne den Umweg zum Laugafell. Der Weg liegt dann vom Ende des Eyjafjörður in der Richtung Mitte zwischen Siiden und Siidsiidwesten und geht fast 50 km schnurgerade, bis dort, wo die Ostseite des Hofsjökull nach Siidwesten umbiegt. Auf diesem Wege ist vor der nördlichen Þjórs- árkvísl kein Flufi, nur einige Báche, und auch kein anderes Hindernis. Vielleicht ist es besser, schon vor dem Ende des Haupttales des Eyjafjör- ður nach rechts auf das Hochland zu steigen, weil der Weg unten zuletzt schlechter als oben ist. Wer aber von Siiden kommt, dem rate ich, sich von Galtalækur in der Landsveit bis zur Tungná begleiten und auf einem der dort liegenden Boote iibersetzen zu lassen1. Dann ist auf dem ganzen Wege kein gröherer FluB und kein Hindernis mehr, jedoch wird es schwierig sein, den Weg von Kiðagil in den oberen Eyjafjörður zu finden, solange er nicht sicher festgestellt ist, denn das Ende des Eyjafjörður ist vom Hoch- land aus sehr schwer zu finden. Sicherer ist dort jedenfalls der etwas weitere Weg nach Mýri im Bárðardalur. Es ist jedoch jeder dringend zu warnen, sich in das Hochland Innerislands zu wagen, der nicht auf sehr reicher Er- fahrung und guter Landeskenntnis baut und allen Unbilden gewachsen ist, die ihn dort treffen können. Die aber sind mannigfach und schwer und selten vorauszusehen. Das Wagnis aber bringt reichen Lohn, wenn es gliickt. XIII. EINE BESTEIGUNG DES EYJAFJALLA-JÖKULL von Max Ebeling (Mit 2 Bildern) Wer von Deutschland kommend vom Bug eines Schiffes aus bei klarern Wetter die Siidkiiste Islands erblickt, dem gehen die Augen iiber von dieser blendenden Pracht und Schönheit. Denn hoch in der Luft erheben sich iiber der flachen, fast verschwimmenden Kiiste majestátische, glitzernde 1 Die Boote liegen an der Siidseite der Tungná und sind fiir den, der von Norden kommt, nicht zu gebrauclien, fur den von Súden Kommenden auch nur, wenn er sich bis hier begleiten laBt, da die Boote auf das Súdufer zurúck mússen. 109
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