Mitteilungen der Islandfreunde - 01.04.1930, Blaðsíða 109

Mitteilungen der Islandfreunde - 01.04.1930, Blaðsíða 109
'ARSAELL 'ARNASON, gab ein kleines Buch „Grænlandsför", Reykjavík 1929, heraus, in dem er die Fahrt und Abenteuer von 11 Islándern (darunter er selbst) im Sommer 1929 nach Ostgrönland schildert. Ihre Ausbeute waren, wie in unseren Mitt., S. 44 des laufenden Jahrgangs berichtet, sieben lebende junge Moschusochsen, von denen man eine ertragreiche Aufzucht auf Island erhoffte; doch sind leider bereits alle Tiere inzwischen eingegangen. Das Biichlein ist recht frisch und interessant ge- schrieben; die Bilder hátte man zum Teil besser wunschen mögen. H. E. WEBER, LEOP. Gisli der Waldgánger. Grettir der WolfsgenoB. Beide Stuttgart, Thienemann. Je RM. 2.— in Halbleinen. Nicht ausschlieBlich, aber doch in erster Linie fflr deutsche Jungen von 13 Jahren an sind diese Bflcher bestimmt. Damit ist nach zwei Seiten eine feste Einstellung gegeben. Dem Verf. liegt es fern, in Wettbewerb mit den vorliegenden tíbcrsetzungen der Saga zu treten, wie sie in Einzelausgaben (zur Gislisaga der von Friedr. Ranke) und den Sammlungen Thule und „Bauern und Flelden" vorliegen. Andererseits soll unter Bei- seitelassung dessen, was das Eindringen in den Gehalt der Saga dem Jugendlichen und dem Anfanger erschwert, ein durchaus klares, lebendiges Bild dessen gegeben werden, was der Saga ihren Ewigkeitswert gibt. So sind denn viele Stellen gekflrzt, viele aber auch erweitert und manchmal auch nicht unwesentlich geándert, wo der Eindruck sich durch Umgestaltung vertiefen lieB. Ich habe die Texte vollkommen verglichen und möchte sagen, die gebotene Erzahlung gibt vielfach einen Kommentar zum Text, wie man ihn sich gar nicht lebensfrischer denken kann. So wurde ich denn allen Vátern und Múttern heranwachsender Jungen unter unseren Mitgliedern raten, diesen diese billigen Búcher in die Hand zu geben, und man kann dabei das BewuBtsein haben, daB es sich nicht um einen zweiten AufguB handelt (wie er sonst bei Bearbeitungen fflr die Jugend vorzuliegen pflegt), sondern daB der Verfasser der Bflcher vollkommene Einsicht in die Originale hat, sie innerlich erlebt hat und die seltene Gabe besitzt, was er gelesen und sich vorgestellt hat, auch in lebendiger Form in práchtiger Anschaulich- keit in volkstflmlicher, aber gepflegter, Sprache wieder zu erzahlen, ohne jemals aus der Rolle des Tones zu fallen, der fflr diese Erzahlungen ein fflr allemal gegeben ist. Und wenn die Váter und Mötter die Bflcher selbst lesen, werden sie mit mir tiberein- stimmen, daB eine práchtigere und gesundere Lekttire fflr die Jugend gar nicht denk- bar ist. Da wird man sich dann auch freuen, wie der Verf. das gewaltige Erleben des Weltkrieges ohne groBe Worte zum Rahmen der einen Erzáhlung gemacht hat und uns zeigt, wie das Heldentum der Germanen, das im alten Norden so anschaulich uns ent- gegentritt, in der Gegenwart auch noch lebt und wie es sich da verkörpert. Die bei- gegebenen Bilder untersttitzen die Phantasie in erfreulicher Weise. W. H. WEBER, LEOPOLD, Asgard, die Götterwelt unserer Ahnen, und Midgard, die Helden- sagen des Nordlandes. Beide Stuttgart, Tienemann, geb. je M. 3.50. Die beiden Bflcher zeigen gleichen Geist und Art wie die obengenannten und können daher zur Einftihrung auch in gleicher Weise empfolden werden. W. H. PRESTAFELAGSRITIÐ 1929 Wenn ich alljáhrlich das Jahrbuch des Pfarrervereins hier bespreche, so weiB ich, daB diese Anzeige nicht den Zweck haben kann, unsere Leser zum eigenen Lesen anzuregen. Aber ich glaube, daB mancher auch einmal gerne von dieser Seite islándischen Lebens etwas hört, und dieserNeigung komme ich um so lieber entgegen, als diese Jalirbúcher der gegenwártig 108 Geistlichen und 2 Hilfsgeistlichen ein Zeichen sehr hohen Standes der Anforderungen und der Leistungsfáhigkeit des islandisclien Pfarrerstandes sind. — Besonders zu rtihmen ist die Vielseitiglceit des Inhalts. Er bringt wirklich jedem etwas. Mit Recht finden wir wissenschaftliche Erörterungen (z. B. vom Herausgeber, Professor Sivertsen, tiber die Begriffe Reue und Umkehr, oder eine psychologische Studie uber den Kinderglauben; dann den Versuch, sich eine klare Vorstellung von Nikodemus zu machen usw.), dann Nachrichten tiber Kirchenversammlungen, darunter besonders 139
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