Mitteilungen der Islandfreunde - 01.04.1930, Side 72

Mitteilungen der Islandfreunde - 01.04.1930, Side 72
Höhe von 1666 m iiberragt er sámtliche Berge seiner náheren Umgebung’ wie Mýrdals-Jökull 1393 m, Hekla 1447 m und Tindfjalla-Jökull 1462 m. Der Schnee prei3t unter seinem Rande im Norden und im Siiden sechzehn Hángegletscher heraus, die sámtlich noch namenlos sind und fiir die ich die folgenden Namen vorschlage. Sie sind den betreffenden Gegenden ent- nommen; meist ist der Name des abflieBenden Gletscherbaches oder des Tales auf den Gletscher iibertragen. Nach Norden in das Tal des Markarfljót entwássern, von Westen nach Osten: 1. Der Akstaða-Jökull mit der Akstaðaá. 2. Der Smjergil-Jökull. 3. Der Gobasleinn-Jökull. Er zieht von derHöhe des Goðasteinn1 1580 m und vom Gipfel des Eyjafjalla-Jökull nach Norden in einer gut ausgeprágten, 3 km langen Zunge. Mit prachtvollen Seraks versehen, endet sie bei 220 m Höhe mit wohlausgebildeten Seiten- und Stirnmoránen und schickt ihren Gletscherbach in das breite Geröllbett des Markarfljót. Östlich von ihm folgen 4. und 5. die steilen und kurzen Zungen des linken und rechten Steinsholts- Jökull, die in enge und schroffe Bavaschluchten hineinhángen, und darauf 6. der grofie Sleinsholts-J'ökull, ein prachtvoller Hángegletscher von 2 km Lánge. Das Schmelzwasser dieser drei Steinsholts-Gletscher fiihrt die Steinsholtsá in die Krossá, einen Nebenflufi des Markarfljót. An den Talhángen der Krossá findet sich stellenweise Birkenwald, eine grofie Selten- heit in Island. Auf den grofien Steinsholts-Jökull folgen weiter vier kurze und schmale Gletscher in tiefen Klufttálern: 7. Der Skarratungur-Jökull. 8. Der Hátindur-Jökull. 9. Der Merkurtngur-Jökull. 10. Der Hvanná-Jökull, dessen Abflufi, die Hvanná, durch eine tiefe Schlucht, wie die vorigen der Krossá zueilt. Auf der Siidseite des Eyjafjalla-Jökull hángen sechs verháltnismáfiig kurze Eiszungen und zwar von Westen nach Osten: 11. Der Holtsá- Jökull mit seinem Gletscherbach, der Holtsá. 12. Der Dorvalds-Jökull mit der Þorvaldsá. Sie miindet in die Svað- baelisá und diese durch den Núpakotsdalur in die Laugará. 13. Der Svabbaelis-Jökull, an dessen Stirnmoráne unser Zelt beim Auf- stieg stand. 1 Die Karte Blatt 58 S. V. nennt zwei Göttersteine, einen auf der Kordseite mit 1350 m, einen auf der Siidseite mit 1580 m. 112
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