Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Blaðsíða 19
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nehmen, die sicli in dem „Besiedelungsbuch“ finden und die
man, wie ich annahm, mit Wahrscheinlichkeit zu den ur-
spriinglichen Einwanderern rechnen konnte. Hierin einhe-
griffen sind natiirlich die Iíinder von Ansiedlcrn, die nach
dem Besiedelungsbuch ihren Eltern aus Norwegen folgten. In
den meisten Fallen fiihrt das Besiedelungsbuch dre Namen
der Ivinder oline irgend eine Angabe iiher ihr Geburtsland an.
Man musz wohl als gegeben annehmen, dasz ein Teil der
Kinder in Norwegen geboren ist, und mangels niiherer Anga-
ben hahe ich die Hálfte der Iíinder als Einwanderer gerechnet
und Briiche als ganze Zahlen. Hierdurch bekommt die Frucht-
barkeit der Eltern eine gewisse Bedeutung, und diese ist von
nicht geringem Interesse in diesem Zusammenhang. Natiir-
lich erhalte ich mit dieser Methode weit höhere Zahlen als
Finnur Jónsson und B. Melsted.
In der Tafel auf S. 8 ist auszer der norwegischen Heimat
der Ansiedler und dem Ort ihrer Ansiedelung auf Island zu-
gleich angegeben, wieviele nacli Angabe des Besiedelungsbuches
von vorneluner Geburt gewesen sind — Jarle, Hersen, Leute,
die durch vornehme Geburt hervorragten (ágætur, göfugur,
kynstór), — ferner die Zahl der Sklaven und Freigelassenen.
Eine kiirzere und klarere ÍÍbersicht iiber die Heimat der
Ansiedler gibt folgende Tafel:
Die Heimat der Ansiedler.
Norsvegen:
1. Nordland (Hálogaland) ............................ 51
2. „Nordenfjelds^j-Distrikte (Namdal 20, Værdal 4,
Trondhjem 14, Nordmöre 26, Bomsdal 6) ............ 70
3. „Vestenfjelds“1 2)-Distrikte (Sydmöre 10, Möre 15,
Fjordene 35, Sogn 93, Hordland 51, Voss 26, Ryfylke 7) 237
1) o: nördlich von Dovre gelegene.
2) o: westlicli von Langefjeld gelegene.
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