Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Blaðsíða 95
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Man könnte meinen, dasz dies ausschlieszlich den unteren
Extremitáten zuzuschreiben wáre. Dies ist jedoch nicht der
Fall. Wenn man námlich die Höhe des Symphysion als Aus-
gangspunkt nimmt und den Abstand zwischen dieser und der
Brustwarze berechnet, so findet man, dasz die Brustwarze im
Verháltnis zur Rumpflánge (Symph.—Sst.) hei hochgewachse-
nen Personen höher liegt als bei niedriggewachsenen. Sie ver-
schiebt sich bei zunehmender Körpergrösze nacli oben.
Die Variationsbreite ist 115—140 cm, <r = 5,026 +
0,211, v = 3,922 + 0,17.
c. Höhe des Nabels.
Die Höhe des Nabels habe ich nicht in mein Schema aufge-
nommen, da ich nicht annalnn, dasz sie etwas Eigentiimliches
bieten wiirde. Ich habe sie jedoch bei 102 Personen im Alter
von 20—40 Jahren gemessen.
Als durchschnittliche Höhe des Nabels fand
ich 104,79 cm oder 60,2% der Körpergrösze.
Halfdan Bryn fand im Tröndelag 105,5 cm oder 61.2%
der Körpergrösze. Bei 20 D á n e n fand ieh 102,03 cm oder
59,8%. Wáhrend der Wert fiir die relative Nabelhöhe bei Is-
lándern und Dánen ungefáhr der gleiche ist, hat es den An-
sc-hein, dasz er, ebenso wie die Höhe der Brustwarze, bei den
Norwegern ein wenig gröszer ist.
Nach R. M a r t i n betrágt der Wert fiir die relative Nabel-
höhe bei englischen Studenten 57,7, bei Franzosen 59,7 und
bei Arabern 61,9, wáhrend erbeimehrerenmongolischenVölker-
schaften auf 58 sinkt. Topinard gibt ihn bei altgriechischen
Statuen auf 60,7 an.
Nabelhöhe bei verschiedener Körpergrösze.
Anzahl Nabelhöhe Sy— -Om
Körpergrösze Gemessene ubs. rel. abs. rel1
159—165 6 95,7 58,5 10,9 22,3
166—170 21 100,9 60,0 13,4 26,6
171—175 34 104,3 60,3 13,5 26,4
176—180 28 106,9 60,2 13,1 25,5
181—185 9 110,4 60,5 13,8 25,9
186—193 4 1) zur Rumpflange. 115,5 61,4 15,3 28,3