Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Blaðsíða 117
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zum Teil erkláren kann. Ferner musz man bedenken, dasz
das Akromion niclit ganz leicht zu bestimmen ist. Es ist also
nicht ganz sicher, dasz die Differenz in Wirklichkeit so grosz
ist, wie es den Anschein hat.
Nach den relativen Werten Bryns (Antr. nidaros. S. 15) ist
die relative Oberarmlánge 18,8, entaprechend einer absoluten
Oherarmlánge von 32,4 cm.
Bei 20 D á n e n fand ich 32,2 cm oder 18,85% der Körper-
grösze. Der relative Wert weicht von dem von mir hei Islán-
dern gefundenen nicht wesentlich ab.
Fíir andere Völker fiihrt R, Martin folgende relative Wer-
te an: Franzosen (Paris) 18,9, Deutsche 19,0, Deutsche jn
Baden 19,8. Die Mesztechnik ist dabei nicht angegeben.
Der Wert fiir die Lánge des Oberarmes erhöht sicli mit zu-
nehmender Körpergrösze recht gleichmászig, jedoch nicht im
gleichen Verháltnis.
Lánge des Oherarmes bei verschiedener Körpergrösze.
Körpergrösze Anzahl Lange des Oberarmes 0 o der Körper- »/o der Rumpf-
156—1C0 5 30,7 grösze 19,41 liinge 65,5
161—165 42 31,7 19,37 65,0
166—170 145 32,0 19,03 63,6
171—175 226 33,2 19,19 64,9
176—180 159 34,6 19,46 66,3
181—185 66 35,1 19,22 65,7
186—193 15 35,9 19,15 66,2
Die Lánge des Oberarmes nimmt also im Verháltnis zur
Körpergrösze nur unwesentlich zu, jedoch recht hedeutend im
Verháltnis zur Rumpflánge. Am deutlichsten wird dies klar,
wenn man mit nur drei Gröszenklassen rechnet:
Liinge des o/o der
Anzahl Oberarmes Körpergrösze Rumpfliinge
Klein (156—170) 192 31,9 19,1 63,9
Mittel (171—175) 226 33,2 19,2 64,9
Grosz (176—193) 240 34,8 19,4 66,2
Die F r e q u e n z k u r v e fúr die Lánge des Oberarmes
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