Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Side 102
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pergrösze (172,4 cm) und der absoluten Sitzhöhe, so bekommt
man einen Iiöheren Wert, námlich 53,1%. Auch wenn man sich
an die Zalil 53,1 hált, ist der Unterschied bei ihm und mir ver-
schwindend gering, wenn man bedenkt, ein wie unsicheres
Masz die Sitzhöhe ist.
A n d e r s und H a n s D a a fanden als durchschnittliche
Silzliöhe bei Norwegern 91,19 cm oder 52,97% der Körper-
grösze. Der Wert war etwas liöher bei der niedriger gewach-
senen Kiistenbevölkerung als in den binnenlándischen Di-
strikten.
IBei 20 Dánen fand ich als Sitzhöhe 90,42 cm oder 52,9%.
R e t z i u s und F ii r s t ermittelten hei Schweden 90,39 cm
oder 52,9%.
Bei anderen Völkern betrágt die relative Sitzhöhe nach R.
M a r t i n:
Franzosen 51,9 Chinesen 53,2
Belgier 52,2 Buschmánner 49,5
Englánder 52,4 Australier 46,5
Im Vergleieh zu diesen Werten ist die Sitzliöhe bei den nordi-
schen Völkern recht betráclitlich, wobei man allerdings nicht
vergessen darf, dasz eine geringe Abweichung in der Mesztech-
nik einen groszen Einflusz haben kann.
Sitzhöhe bei verschiedener Ivörpergrösze.
Anzalil % der
Körpergrö-ze Geraes- Sitzhöhe Körper- Rumpf-
sene grösze liinge
156—1G0 6 85,0 53,6 182,0
161—165 58 87,3 53,4 178,9
166—170 185 89,7 53,3 178,3
171—175 288 91,3 52,8 178,3
176—180 199 93,2 52,4 178,6
181—185 78 95,2 52,1 178,4
186—193 20 97,6 52,1 180,7
Ans obenstehender Tafel ersjeht man, dasz die Sitzhöhe mit
der Ivörpergrösze einigermaszen gleichmászig znnimmt, jedoch
nicht so stark wie diese. Die relative Sitzhöhe sinkt mit zuneh-
mender Körpergrösze von 53,6 auf 52,1. Die Differenz betrágt