Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Side 56
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36. Höhe des Kinnrandes.
37. Höhe der rechten Brustwarze.
38. Höhe des Nabels.
39. Morphologische Obergesichtshöhe (nasion—prostliion).
40. Breite des Mundes (cheilion—cheilion).
41. Höhe der Lippen (labrale sup.—labrale inf.).
Die Anthropologen Divisionsarzt Halfdan Bryn, Direktor
Herman Lundborg und Polizeiarzt Sören Hansen haben mir
in verschiedener Weise Hilfe und Entgegenkonnnen bei meiner
Arbeit gezeigt, woftir ich ihnen meinen wármsten Dank aus-
spreche. Der letztgenannte erwies mir einen groszen Dienst
durch leihweise Oberlassung von Fischers Haartafel, die mir
zu Beginn meiner Arbeit nicht zurVerftigungstand. DieUntersu-
chungen Halfdan Bi’yns in Norwegen sind mir eine unschátz-
bare Hilfe gewesen, da die Anthropologie Norwegens in so
nahem Zusammenhang mit der Anthropologie Islands steht.
Ich habe nocli hinzuzuftigen, dasz ich auszer Islándern auch
20 D á n e n, Seesoldaten des Fischereischutzkreuzers „Fylla“,
gemessen habe. Dem Kommandanten, Kapitán z. S. Barfoed,
bin ich fiii' dic mir bereitwilligst erteilte Erlaubnis dazu zu
Dank verpflichtet. Meine Absicht darnit war die, soweit die
betr. Masze bei Dánen nicht veröffentlicht sind, eine Probe zum
Vergleich mit meinen Maszen zu erhalten.
Nach der Heimat des Vaters gereclinet stammten 9 von die-
sen Leuten aus Jtitland, 4 aus Seeland, 3 aus Ftinen, 2 aus Ko-
penhagen und je einer aus Bornholm und Lolland. Ihr Alter war
zwischen knapp 20 und 30 Jahren. Neun waren 21 Jalire alt,
drei 20 Jahre, zwei 25 Jahre, je einer 19, 22, 23, 25, 26, 27 und
30 Jalire. Von Beruf waren die meisten Seeleute oder Fischer.
Diese Leute entsprechen jedoch, wie ich glaube, nicht ganz
dem dánischen Durchsclinitt. Ich hatte den Eindruck, dasz die
meisten gröszer waren und liellere Haarfarbe hatten als es bei
Dánen gewöhnlich der Fall ist. Trotzdem liabe ich in Erman-
gelung anderer Data ihre Durchschnittsmasze zum Vergleich
mit den islándischen angeftihrt.