Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Side 186
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ist wohl nur zufállig so niedrig, da in der Hyperleptengruppe
allzu wenig Masze vorliegen.
Die Frequenzkurve (Fig. 52) ist eingipflig, aber etwas
unregelmászig. Der Hauptgipfel liegt bei 52,5 (12,8%); der
Gipfel bei 53,5 umfaszt 12,6%, der bei 54,5 12%. Bei 56,5 und
58,5 liegen minder hohe Nebengipfel, die an die Kurve fiir die
Obergesichtshöhe erinnern.
Die Variationsbreite ist betráchtlich, 43,4—63,5,
wobei ieh von einigen unsicheren Werten absehe, die noch
betráchliicher abweichen; a = 3,43 + 0,064, v = 6,44 + 0,12.
16. Breite zwischen den inneren Augenwinkeln.
Der d u r c h s c h n i 111 i c h e A b s t a n d zwischen
d e n i n n e r e n A u g e n w i n k e 1 n betrug bei 829 Per-
sonen im Aller von 20—40 Jahren 3,20 cm + 0,06 und 1,83%
der Körpergrösze.
Halfdan Bryn fand im Tröndelag 3,4 cm und 1,97%.
Das Masz ist also bei den Tröndern etwas gröszer als bei den
Islándern, denn Felilmessung oder verschiedene Mesztechnik
kann kaum in Frage kommen.
Bei 20 Dánen fand ich 3,13 cm oder 1,77%. Dieser Wert
iiegt wahrscheinlich unter dem tatsáchlichen dánischen Durch-
schnitt.
Ebenso wie die meisten anderen Masze nimmt auch die
absolute Breite zwischen den Augenwinkeln mit der Iíörper-
grösze zu, wáhrend die relative abnimmt.
Breite zwischen den inneren Augenwinkeln bei verschiedener
Ivörpergrösze.
Körpergrösze Anzulil Gemessene Angenwinkel- breite °/0 der Ivörpergrösze
156—160 6 3,12 1,97
161—165 56 3,17 1,91
166—170 185 3,16 1,88
171—175 284 3,17 1,83
176—180 201 3,24 1,78
181—185 78 3,24 1,78
186—193 19 3,29 1,73