Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Blaðsíða 136
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Deutsche ist nach M a r t i n 53,8. Die nordischen Völker ha-
ben demnach eine verhálfnismaszig betráchtliche Beinlánge.
Díe relative Beinlánge nimmt natiirlich, ebenso wie die Höhe
des Iliospinale, mit dcr Körpergrösze zu, und noch stárker im
Verháltnis zur Rumpflánge (vgl. S. 122).
3. Rumpflánge- Beinlángeindex.
Da die unteren Extremitáten einen so betráchtlichen Teil
der Körpergi’ösze ausmachen, ist es kaum zweckmászig, die
Beinlánge im Verháltnis zur Ivörpergrösze zu bestimmen. Das
Gegebene diirfte sein, sie im Verháltnis zur Rumpflánge zu
liestimmen, da man die Extremitáten als Auswiichse des Rump-
fes lietracliten kann. Leider ist die Rumpflánge kein so ge-
naues Masz wie man wúnschen könnte, und der Index verán-
dert sich stark bei geringen Veránderungen der Rumpflánge.
Nach den durchsclmittlichen Werten fiir Bein- und Rumpf-
lánge sollte der Rumpflánge- Beinlángeindex bei Islándern,
Tröndern (Bryn) und Dánen folgende Werte zeigen:
Beinliinge Kiunpfliinge Index
Islánder 94,02 51,35 183,3
Norweger (Trönder) 93,7 51,35 182,4
Dánen 92,57 50,84 182,1
Nach den Individualindices bereclinet fand ioh fiir den
D u r c h s c h n i 11 d e s I n d e x bei 652 Personen im Alter
von 20—40 Jahren 183,57 + 0,25, also einen etwas höheren
Wert als man nach den durchschnittlichen Werten fur Rumpf-
lánge und Beinlánge erwarten könnte.
Rumpflánge- Beinlángeindex bei verschiedener
Körpergrösze.
Körper- Anzalil
gröszo Gemessene Index Index
156—160 5 182,3 .
161—165 42 179,83 ’ Kleine (190) 179,66
166—170 143 179,90 1
171—175 224 183,56 Mittelgr. (224) 183,56
176—180 157 185,75 .
181—185 66 187,43 Grosze (238) 186,63
186—193 15 192,31 1