Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Blaðsíða 181
169
L. R i b b i n g fand bei 54 Islándern 87,4, einen bedeutend
niedrigeren Wert als der von mir bei Islándern im Rekrutenal-
ter ermittelte (92,2).
Halfdan Bryn fand bei Tröndern 89,91. Der Unterscbied ist
auf die geringere morphologiscbe Gesichtshöbe zuruckzufuh-
ren (Islánder 13,01, Trönder 12,5). Man musz jedoch in Be-
tracbt ziehen, dasz der Index scbon bei geringen Differenzen
von Lánge oder Breite des Gesichts reclit bedeutend variiert.
Eine Differenz von 1 mm bei einem dieser Masze ergibt eine
Abweicbung von 1—2 Indexeinheiten.
Bei 20 D á n e n betrug der Index 93,19, war also ungefáhr
um eine Einheit liöher als bei Islándern im Rekrutenalter.
Nach R. M a r t i n betrágt der Index bei Sudchinesen 85,3,
Deutschen in Baden 85,8, Tirolem 87,1, Schweizern (Safiental)
93,3. Nach A r b o e betrágt er bei der Bevölkerung von Jaeder
86,0 und bei der Kustenbevölkerung von Östagder 86,3. Im
Gudbrandsdal erreicht der Index einen Wert von 97,7.
Der Index nimmt mit der Körpergrösze ein wenig zu, jedocii
nicbt ganz regelmászig.
Morphologischer Gesichtsindex bei verscbiedener Ivörpergrösze.
Körpergrösze Anzahl Gemessene lndex Index
156—160 6 86,97
161—165 58 92,04 251 Kleine 92,10
166—170 187 92,30
171—175 286 92,96 286 Mittelgr. 92,96
176—180 204 92,70
181—185 79 93,15 302 Grosze 92,88
186—193 19 3,72
Vergleicht man nun die Gesichtsformen bei Islándern und
Norwegern, so erhált man folgendes:
Gosichtsforin : Islíinder Norweger 20 Danen
Ilypereuryprosopi 0,2 1,8 >>
Euryprosopi 3,5 14,9 ,,
Mesoprosopi 15,8 24,4 10
Leptoprosopi 35,7 37,1 60
Hyperleptoprosopi 44,8 21,6 21,9
Die Dánen sind natiirlich zahlenmászig allzu scbwach ver-
22