Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Blaðsíða 129
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Die Frequenzkurve (Fig- 25) weist einen Hauptgipfel
bei 76,7 auf, der 8,4% von sámtlichen Gemessenen umfaszt.
Auszerdem finden sicli mehrere ausgesprochene Nebengipfel,
die nicht so wenig an die Kurve fiir die Körpergrösze er-
innern.
Die Variationsbreite war 68,9—87,0, p = 2,886 +
0,06, v = 3,765 + 0,08.
10. Handindex (Handbreite : Handlánge).
Fiir den durchschnitthchen Handindex erhielt ich bei 655 Per-
sonen im Alter von 20—40 Jahren 46,51 + 0,058. Bei 210 Per-
sonen im Alter von 20—22 Jahren betrug er 46,1.
H a 1 f d a n B r y n fand bei Tröndern 47,1.
Bei 20 Dánen fand ich 46,11, also ungefáhr denselben
Wert wie bei Islándern im Rekrulenalter.
Es sieht also so aus, als ob von diesen drei Völkern die Nor-
weger die breiteste Hand liaben. Bei allen drei Völkern sind
die Indexwerte recht hoch.
Den Handindex anderer europáischer Völker gibt R. M a r t i n
nur fur zwei an: Franzosen 42,7 und Deutsche (Baden) 48,1.
Bei Chinesen betrágt er 40,6, Japan'ern 43,8, Buschmánnern
40,0.
Der Wert fiir den Handindex fállt bei zunehmender Körper-
grösze. Dies bángt damit zusammen, dasz di'e Handlánge von
der untersten zur oberslen Gröszenklasse um etwa 14% zu-
nimmt, die Handbreite dagtegen um nur 10%. Hochgewach-
sene Personen liaben die scbmalsten Hánde.
Handindex bei verschiedener Körpergrösze.
Anzalil Ilandindex
Körpergrösze Gemessene Handindex
156—160 5 47,66 ,
161—165 42 46,75 Kleine 46,98
166—170 143 47,02 1
171—175 224 46,50 Mittelgr. 46,50
176—180 160 46,24 |
181—185 66 46,13 Grosze 46,27
186—193 15 45,44 1