Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Side 92
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Brustbeinhöhe gehen nicht auí' dieselben Personen zuriick, die
die entsprechenden Gipfel der Iíurve fiir die Körpergrösze
hervorrufen.
Die Variationsbreite war 126-—160 cm, a = 5,076
+ 0,094, v = 3,56 + 0,066.
3. Lánge des Halses. Kopfhalslánge.
a. Lánge des Halses
(g n. — s s t.). Die Lánge des Halses ist recht schwierig zu
bestimmen, da ein fester Meszpunkt zwischen Hals und Kopf
fehlt. Der Abstand zwischen Suprasternale und Gnathion ist
hedeutend kúrzer als die gesamte Lánge des Halses und aus-
zerdem ist der untere Kinnrand ein wenig zuverlássiger Punkt.
Immerhin scheint dieser Ahstand von den meisten als Aus-
druck fur die Lánge des Halses benutzt zu werden.
Als durchschnittliche Höhe des Gnathions fand ich 151 cm
und fiir die Brustbeinhöhe 142,46 cm. Durch Subtraktion er-
hált man die durchschnittliche Halslánge 8,54
cm oder 4,9% der Körpergrösze.
H a 1 f d a n B r y n fand im Tröndelag 9,15 cm oder 5,3%x)
der Körpergrösze, d. h. also eine etwas gröszere Halslánge. Es
kommt mir jedoch nicht weiter wahrscheinlich vor, dasz die
Norweger tatsáchlich einen wesentlich lángeren Hals hátten
als die Islánder, sodasz man glauben möchte, dasz der Unter-
schied zum Teil auf die Meszteclinik zurúckzufuhren sei, d. h.
auf verschiedene Haltung des Kopfes.
Bei 2 0 D á n e n betrug die Halslánge 8,51 oder 5,0% der
Körpergrösze. Dies ist ungefálu' dasselbe Verháltnis wie bei
den Islándern.
Topinard ermittelte fúr die Halslánge von 100 Fran-
zosen 4,2% der Körpergrösze, wáhrend B. M a r t i n sie hei
Japanern auf 4,4—4,5% angibt.
2) Nach Antr. Nid. p. 15 sollten die Zahlen 10,2 und 5,9 sein, diese
gellen jedoch nur fur einen Teil von H. Bryns Material.