Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Side 113
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zunehmendér Körpergrösze bedeulend ab. Je lánger der Rumpf
ist, desto schlanker ist er im Verháltnis zur Lánge.
Die Breitenmasze des Rumpfes nehmen, ebenso wie das, Kör-
]iergewicht, mit dem Alter nicht unwesentlich zu, da der
Körper sicli in die Breite entwickelt. Meine durchschnittlichen
Breitenmasze fiir die verschiedenen Lehensalter waren fol-
gende:
Alter Absolute Zablen Relative Zablen
20—22 20-40 40— 20—22 20—40 40—
Scbulterbreite 38,9 39.2 39,2 22,6 2-’,6 22,8
Beckenbreite 28,7 29,1 30,1 16,6 16,8 17,5
Brustumfang 93, t 95,0 97,0 53,8 54,7 56,5
Taillenuinfang 75,0 76,2 82,5 43,4 43,4 48,0
Gewicht 67,2 68,1 71,4
Anzabl Gemess. 210 652 116
Wenn man mit den relativen Werten reclmet, so nimmt
von dem Alter 20—22 Jahre bis zu 40 Jahren die Schulter-
hreite um 1,3%, das Brustmasz um 5%, die Beckenbreite
um 5,4% und der Taillenumfang um 10,6% zu. Wálirend
der Wert fiir alle Breitenmasze mit dem Lebensalter zunimmt,
ist die Zunahmc besonders slark, was die Beckenbreite und
den Taillenumfang betrifft. Dies hat seinen Grund in Feltan-
sammlung im untersten Teil des Rumpfes.
Bei einem Vergleich meiner Breitenmasze mit denen von
Halfdan Brvn erhált man:
Scluilter- Becken- Unteres Taillen-
breite breite Brustransz um'fang Gewicht
Danen: 39,1 (22,9) 29,4 (17,2) 89,4 (52,3) 81,6 (47,8) 72,2
Islander: 38,9 (22,5) 28,7 (16,6) 86,7 (50,1) 75,0 (53,4) 67,2
Norweger: 38,3 (22,3) 28,8 (16,6) 87,9 (50,5') 75,5 (43,9') 66,4
Die Werte fiir sámtliche Breitenmasze, sowohl ahsolut wie
relativ, sind am höchsten hei den Dánen, besonders der Taillen-
1) Nach Daa.