Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Side 127
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H o h e r I n d e x
findet sich háufig
sowohl bei Groszen
wie bei Mittelgro-
szen.
Die F r e q u e n z-
turve des Indexist
recht unregelmászig,
hat viele Nebengipfel
und einen Hauptgip-
fel bei 154,5, der 7,2%
umfaszt. Die Variationsbreite ist erheblich: 129—
176, ö-= 7,541 + 0,141, v = 4,947+ 0,09.
9. Brachialindex (Unterarmlánge : Oberarmlánge).
Fiir den durchschnittlichen Brachialindex
fand ich bei 656 Personen den Wert 76,55 i 0,076.
H a 1 f d a n B r y n fand fur die Oberarmlánge bei den
Tröndern durchschnittlich 31,3 cm und fur die Lánge des Unter-
armes 24,7. Nach diesen Durchschnittszahlen ist der Indexwert
78,9!). Es sieht also so aus, als ob die Lánge des Unterarmes
ím Verbáltnis zu der des Oberarmes bei den Tröndern erheblich
gröszer sei als bei den Islándern. Es musz jedoch in Betraoht
gezogen werden, dasz H. B r y n die Höhe des Badiale und
Stylion mit dem Anthropometer gemessen hat, wáhrend ich
unmittelbar mit dem Stangenzirkel gemessen babe. Wenn
man nach R. M a r t i n annimmt, dasz der Oberarin bei dieser
Methode um 0,5 mm und der Unterarm 6,0 mm zu kurz wird,
so steigt der Index sogar auf 80,7^).
H a 1 f d a n B r y n hat indessen in einer anderen Reihe
von Untersuchungen1 2 3) im Tröndelag eine Oberarmlánge von
32,4 cm (18,8%) und eine Unterarmlánge von 24,8 cm (14,4%)
1) In Antr. nidaros. S. 52 wird 74,43 angegeben. Druckfehler.
2) Alette Schreiner: Anthropologische Studien, S. 32.
3) Antr. nidaros. S. 15.
Fig. 24. Frequenzkurve fiir Rumpflange-
Armlangeindex. (Klassenzahlen = unterste
Klassengrenzen).
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