Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Blaðsíða 174
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wie bei den Islándern, námlich 18,93 und 10,5% der Körper-
grösze. Es ist nicht unwahrscheinlich, dasz man einen gerin-
geren 'Wert finden wiirde, wenn man eine gröszere Anzahl von
Messungen zur Verfugung hátte. Ich habe auf jeden Fall den
bestimmten Eindruck, dasz das Gesicht durchschnittlich hei
den Dánen kurzer ist als bei den Islándern.
Nach R. M a r t i n hetrágt die physiognomische Gesichts-
liöhe bei Kleinrussen 17,7, Groszrussen 18,3, Litauern 18,5 und
Deutschen 18,6 cm.
In gleicher Weise wie die anderen Masze nimmt auch der
absolute Wert ftir die physiognomische Gesichtshöhe mit der
lvörpergrösze zu, wáhrend der relative Wert abnimmt.
Physiognomische Gesichtshöhe hei verschiedener Körpergrösze.
Körpergrösze Anzalil Gemessene Gesiclitsliölie °/0 der Körpergrösze
156—160 6 17,57 11,1
161—165 58 18,56 11,3
166—170 187 18,72 11,1
171—175 284 18,96 11,0
176—180 202 19,03 10,7
181—185 79 19,36 10,6
186—193 19 19,58 10,4
Wáhrend die Körpergrösze um 18% zunimmt, nimmt die
physiognomische Gesichtshöhe nur um 8% zu.
Die F r e q u e n z-
k u r v e (Fig. 46), in
Gruppen von je 2 mm
Abstand, ist ein-
gipflig, ziemlich un-
regelmászig und weist
IfcS 16.9 I7J 17.7 18.1 I8A 18.9 19J 19.7 70.1 20.5 20.9 21J )if\
Fig. 46. Frequenzkurve fur die physio- einen Hauptgipfel hei
gnomische Gesichtsliöhe. (Klassenzahlen 19,0—19,1 auf, der
= Klassenmittel). 9,8% des Materials
umfaszt. Minder hohe Nebengipfel finden sich bei 18,2—18,3
(7,4%) und 19,6—19,4 (6,8%).
Die V a r i a t i o n s b r e i t e ist betráchtlich, 15,6—21,4 cm,
= 0,885 ± 0,02, v = 4,674 ± 0,08.