Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Qupperneq 76
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Anthropologi S. 66, \vo er besonders den Einflusz der
Rassenmischung hervorhebt und ihm die Entstehung der drei
wichtigsten Gipfel zuschreibt. Auf der anderen Seite zeigt W.
Johannessen,1) dasz einerseits reine Linien, unter gewissen
Umstanden, zweigipflige Ivurven ergeben können, anderseits
ein Rassenmischung jedoch eine ganz regelmászige Binomial-
kurve.
Nach den Erfalirungen zu urteilen, die man in Norwegen
gemacht hat, ist es nicht undenkbar, dasz der Unterschied in
der Körpergrösze in den kleineren Bezirken (den Kreisen)
weit gröszer wáre als in den aus mehreren Bezirken gebildeten
groszenLandesteilen.EinBlickaufdieTafelS.öOf.zeigtdennaueli,
dasz dies der Fall ist, indem die durchschnittliche Körpergrösze
zwischen 171,6 und 175,9 schwankt. Man musz jedoch gleich-
zeitig in Betracht zielien, dasz die Zahl der Messungen in
vielen Bezirken so gering ist, dasz meine Zahlen weit davon
entfernt sind, sicher zu sein. Ordnet man die Bezirke nach der
Körpergrösze und mit % cm Zwischenraum zwischen den ein-
zelnen Gruppen, so erhált man folgendes:
171.5— 171,9
172,0—172,4
172.5— 172,9
173,0—173,4
173,5—173,9
174,0—174,4
174.5— 174,9
175,0—175,4
175.5— 175,9
Norður-pingeyj arsýsla.
Skagafjarðarsýsla, Suður-Múlasýsla.
Snœfellsnes- und Hnappadalssýsla, Norður-
ísaf j arðarsýsla, Eyj af j arðarsýsla.
Vestur-Skaftafellssýsla, Mýrasýsla, Borgarfjarð-
arsýsla, Barðastrandarsýsla, Strandasýsla, Húna-
vatnssýsla, Norður-Múlasýsla.
Vestmannaeyjasýsla.
Rangárvallasýsla, Árnessýsla, Gullbringu- und
Ivjósarsýsla, Dalasýsla, Vestur-ísafjarðarsýsla.
Austur-Skaftafellssýsla.
Reýkjavík.
Suður-pingeyjarsýsla.
Die gröszte durchschnittlicheKörperhöhewúrde man demnach
in der Suður-pingeyjarsýsla finden und die geringste in der
1) Arvelighedslan-ens Elementer, Kbh. 1905.