Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Page 80
68
remarkable island included a large proportion of the noble
caste.“ Die Herrscherklasse pflegt hocbgewacbsen zu sein, und
erblicbe Rasseeigentumlichkeiten vergehen nicht so leicht.
2. Körpergewicht.
Wie bekannt ist das Körpergewicht ein stark variierendes
Masz und von verschiedenen áuszeren Umstánden abhángig,
die man beriicksichtigen musz, z. B. Körpergrösze, Bescbáfti-
gung, Ernáhrungszustand und Alter. Auszerdem niusz auch die
Wage zuverlássig sein und oft kontrolhert werden. Nacli mei-
ner Erfahrung kann man sich auf eine Wage mit verschieb-
haren Gewichten nicht immer verlassen. Schlieszlich ist es
nicht olme Bedeutung, zu welcher Tageszeit die Messung vor-
genommen wird, oh die betreffende Person noch núchtern ist
oder gerade eine reichhche Malilzeit eingenommen liat. Trotz
aller störenden Momente ist jedoch das Körpergewicht ais
wichtiges anthropologisches Merkmal anzusehen. Auf jeden
Fall kann man beobachten, dasz die Anlage zu mehr oder
weniger starkem Fettansatz und zu korpulentem oder schmách-
tigcm Körperhau selir oft erblich ist.
Zur Ausfúhrung meiner Wágungen benutzte ich eine ge-
wölmliche Dezimalwage, die mitunter, jedoch nicht táglich,
kontrolliert wurde. Die ersten Tage benutzte ich eine Personen-
wage mit verschiehbarem Gewicht. Obwohl diese gut und solide
konstruiert aussah, stellte es sich heraus, dasz sie leicht in
Unordnung geraten und man sich nicht auf sie verlassen
konnte.
Was das Alter und die Ivörpergrösze meines Materials be-
trifft, so habe ich bereits oben (pag. 56) davon gehandelt.
Mein Material setzte sich aus Personen jeden Alters zwischen
20 und 40 Jahren zusammen und kann natúrlieh nicht auf eine
Stufe mit jungen Rekruten gestellt werden.
Mein Material stammte zum gröszten Teil aus den arbeitenden
Klassen, Landbevölkerung und Seeleute (vgl. pag. 66), also
Leutcn, die viel im Freien leben. Was Studenten und Scbiiler