Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Side 107
95
25,5- 26,5- 27,5- 28,5- 29,5- 30,5- 31,5- 32,5- 33.5
25,9 26,9 27.9 28,9 29,9 30,9 31,9 32,9 33,9
Fig. 15. Frequenzkurve fiir (lie
Beckenbreite.
ist eingipflig, ziemlichschief
und ohne ausgesprochene
Nebengipfel, ausgenommen
in solchen Klassen, die zah-
lenmászig schwach . ver-
treten sind. Der Gipfel fállt
auf di-e Breitenklasse 29,0
—29,4 cm (29,2), die 14,2%
aller Gemessenen umfaszt.
Die Variationsbreite
betrug 25,7—34,2 cm, a
= 1,496 ± 0,04, v = 5,137
± 0,10.
c. Rumpfbreitenindex.
Nach den Durchschnittszahlen fiir Schulterbreite und Becken-
breite sollte man erwarten, dasz dieser Index 74,3 betrage. Nacli
den Individuahndices berechnet erhált man 74,55 ± 0,11.
Halfdan Bryn fand hei Tröndern 74,8, also etwa das-
selbe wie ich. Die Differenz riihrt im wesentlichen daher, dasz
die Islánder ein wenig breitere Schultern haben als die Trönder.
Scliulterbreite Beckenbreite
Islánder 39,2 29,1
Trönder 38,35 28,8
Bei 20 D á n e n fand ich 75,2. Sie haben also im Verháltnis
zu der Schulterbreite ein etwas hreiteres Becken. — Bei D e u t-
s c h e n (Baden) betrágt der Index 75,8, nach R. M a r t i n im
Durchschnitt bei Europáern etwa 75,0. Die fur Islánder, Nor-
weger und Dánen gefundenen Werte sind also etwas niedrig.
Sowohl Schulter- wie Beckenhreite nehmen mit wachsender
Ivörpergrösze zu, aber nicht in demselben Masze. Wáhrend die
Schulterbreite um 7% zunimmt, nimmt die Beckenbreite um
11% zu. Dies fúhrt dazu, dasz auch der Index mit zunehmender
Körpergrösze steigt. Es besteht also zwischen Schulterbreite