Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Side 120
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Halfdan Bryn fand 19,1 cm oder 11,46%.
Bei 20 D á n e n fand ich 19,16 cm oder 11,46% der Körper-
grösze, also eine im Verháltnis zur Körpergrösze etwas. grö-
szere Handlánge als hei Islándern.
Als Beispiele fnr die relative Handlánge bei anderen Völkern
fuhrt R. Martin an: Kleinrnssen 10,9, Franzosen (Paris)
11,1, Deutsche (Baden) 11,2, Litauer 11,9, Siidchinesen 10,1,
Japaner 11,5. Er ist der Ansicht, dasz sich ein gewisser, wenn
auch undeutlicher Unterschied in der Lánge der Harid bei den
verschiedenen Rassen finde.
Die Lánge der Hand nimmt mit der Körpergrösze gleich-
mászig zu. Die relative Handlánge ist am gröszten bei kleinen
Personen.In der untersten Gröszenklasse (156—160) betrágt
die relative Handlánge 11,5, in der obersten 11.
Lánge der Hand bei verschiedener Körpergrösze.
Körpergröszé Anzalit Liinge o/o der
Gemessene der Hand Körpergriisze
156—1G0 5 18,1 11,5
161—165 42 18,4 11,2
166—170 143 18,6 11,1
171—175 224 18,8 10,9
176—180 160 19,5 10,9
181—185 66 19,9 10,9
186—193 15 20,6 11,0
16.S 17,4 18,0 18.6 19.2 '9,8 20.4 21,0 21.6 22,2
Die F r e q u e n z-
k n r v e fiir die Lánge.
der Hand (Fig. 21) ist
eingipflig, schief und un-
regelmászig. Der Haupl-
gipfel fállt auf 19,2 und
umfaszt 13,3% von
sámtliclien Gemessenen.
Niedrigere Nebengipfel
finden sich bei 18,3 und
20,1.
Fig. 21. Frequenzkurve fur die Liinge der
Hand. (Klassenzahlen = Klassenmittel).
Die Variations-
b r e i t e war 16,8—
21,9 cm, (7 = 0,855 + 0,016 cm, v = 4,466 + 0,08.