Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Síða 123
1X1
Höhe der Fingerspitze bei verschiedener Körpergrösze.
Körpergrösze Anzahl Gemessene Fingerspitzen- hölie o/o der Körpergrösze
156—160 6 57,5 36,3
161—165 41 59,7 36,5
166—170 144 62,3 37,0
171—175 225 64,4 37,2
176—180 158 66,0 37,1
181—185 66 68,9 37,7
186—193 15 71,7 38,2
Aus obenstehender Tabelle kann man ersehen, dasz sowohl
die absolute wie die relative Höhe der Fingerspitze mit der
Körpergrösze einigermaszen gleichmászig zunimmt. Die Fin-
gerspitze liegt verháltnismászig höher bei hochgewachsenen
Personen als bei kleinen. Dies wird hauptsáchlich durch die
Unterextremitáten verursacht, da deren Lánge verháltnismá-
szig schneller zunimmt als die Körpergrösze.
Die Frequenzkurve fiir die Höhe der Fingerspitze
ist schief und eingipflig und unterscheidet sich wesentlich von
der Kurve fiir die Schulterhöhe. Der Gipfel fállt auf 65 cm und
umfaszt 15% von sámtlichen Gemessenen.
Die Variationsbreite war 54—76 cm, a = 3,311
± 0,062, v = 5,126 ± 0,10.
7. Ganze Armlánge.
Die Lánge des ganzen Armes kann man nach meinen Mes-
sungen entweder durch Subtraktion der Höhe der Finger-
spitze von der Schulterhöhe berechnen, eine Methode, die
Halfdan Bryn angewendet liat, oder durch Addition dar
Werte fiir die Lánge des Oberarmes, Unterarmes und der
Hand. Man sollte annehmen, dasz die beiden Methoden unge-
iahr dasselbe Resultat ergáben, was jedoch nicht der Fall ist.
Die ganze Armlánge bei 656 Personen im Alter von 20—40
Jahren betrug durchschnittlich:
% der
cm Ivörpergrösze
1. Akromionhöhe minus Daktylionhöhe 77,07 44,4
2. Summe der 3 Komponenten 78,0 44,9