Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Page 128
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gefunden. Diese Zalilen ergeben den Indexwert 76,7, ungefáhr
denselben Wert, den ich bei Islándern fand.
Bei 20 Dánen fand ich 79,1. Bei den Dánen war ja der
Oberarm im Verháltnis zu dem der Islánder etwas kiirzer und
der Unterarm etwas lánger.
Nach R. M a r t i n betrágt der Brachialindex hei Franzosen
(Paris) 75,4, in der Normandie jedoch 77,9, bei Deutschen
(Baden) 78,4, Italienern 76,3, Lohi-Negern 96,4. Mit höherer
Entwicklung scheint der Index niedriger zu werden (d. h. der
IJnterarm verkiirzt sich). So liaben die Europáer einen niedri-
geren Brachialindex als asiatische und afrikanische Volks-
stámme. Die Islánder haben einen etwa in der Mitte liegenden
Brachialindex, wáhrend er bei den Tröndern recht hoch er-
scheint.
Der Brachialindex ist ungefáhr der gleiche hei Kleinen und
Groszen. Immerhin kann man bei zunelnnender lvörpergrösze
henferken, dasz er ein wenig fállt.
Brachialindex bei verschiedener Ivörpergrösze.
Anzatil
Körpergrösze Gemessene Bracliialindex Brachialindex
156—160 5 76,34 .
161—165 41 75,74 Kleine (191) 76,57
166—170 145 76,82 1
171—175 226 76,56 Mittelgr. (226) 76,56
176—180 159 76,48 |
181—185 65 76,30 Grosze (239) 76,32
185—193 15 76,55 '
Fig. 25. Frequenzkurve fiir den Brachialindex (Klassenzahlen =
Klassenmittel).