Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Side 142
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Fig. 31. Frequenzkurve fiir die Sphyrionhölie.
mászig. Der höch-
ste Gipfel liegt
bei 7,6 und um-
faszt 8,2% von
sámtlichen Ge-
messenen.
Die Variations-
breite war 6,3—
9,1 cm, ff — 4,802
+ 0,09 mm, v =
6,437 ± 0,12.
7. Lánge des Unterschenkels.
Die Lánge des Unterschenkels (ti—sph) findet man leicht
durch Subtraktion der Hölie des Sphyrion von der des Ivniege-
lenks.
Die d u r c h s c h n i 111 i c h e Unterschenkellánge
betrug bei 648 Personen 39,36 cm oder 22,7% der Körper-
grösze.
H a 1 f d a n B r y n fand im Tröndelag 40,5 cm und 23,5% x).
Wir begegnen liier wieder der Differenz von 1 cm, die bereits
]jei der Sphyrionhöhe besprochen wurde. Die Hölie des Ivniege-
lenks war ja ungefáhr die gleiche bei Islándern und Norwe-
gern und es besteht demnach wahrscheinlich kein wesentlicher
Untersclúed in der Lánge des Unterschenkels.
Bei 20 D á n e n fand ich 39,08 cm oder 22,9% der Ivörper-
grösze, also etwas nicdrigere Werte als bei Islándem.
Nacli R. M a r t i n betrágt die relative Lánge des Unterschen-
kels bei Deutsclien in Baden 22,4, Japanern 21,9, Buschmánnern
23,8, Fiotnegern 28,0.
Sowohl die absolute wie die relative Unterschenkellánge
nimmt mit der Körpergrösze zu, und zwar verháltnismászig
noch stárker als die Lánge des Oberschenkels. Es ist also haupt-
1) Nacli dcn rcl. Werten (Antr. nid. S. 15) berechnet. In ciner an-
deren Reihe von Untersuchungen (S. 33) hat Brvn jedoch noch hö-
liere Werte erhalten: 42,2 cm(?) und 24,48%.