Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Síða 143
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sáchlich die Lánge des Unterschenkels, die bei hochgewachsenen
Personen unverháltnismászig zunimmt.
Lánge des Unterschenkels hei verschiedener Körpergrösze.
Unter- °/o der
Körper- Anzuhl schenkel- Körper- Rumpf-
grösze Gemessene liinge grösze ltinge
156—160 5 34,7 21,9 74,3
161—165 42 36,6 22,4 75,0
166—170 142 37,7 22,4 75,0
171—175 221 39,2 22,7 76,6
176—180 157 40,6 22,8 77,8
181—185 66 41,6 22,8 77,9
186—193 15 43,8 23,4 81,1
Nach R. M a r t i n betrágt die Unterschenkellánge im Ver-
liáltnis zur Rumpflánge hei Radensern 73,5 und bei Chinescn
72, wáhrend sie bei Islándern 76,7 belrágt.
8. Ober- Unterschenkelindex.
Der d u r c h s c h n i 111 i c h e 0 b e r- U n t e r s c h e n-
kelindex war bei 642 Personen 83,19 + 0,10, nach den
Individualindices berecbnet. Rechnet man mit den Durch-
schnittswerten fiir die Unter- und Oberschenkellánge (Index-
wert), so wird er etwas liöher: 83,4.
Halfdan Bryn fand bei Tröndern 88,89 (Anthr. nidaros.
S, 33) und bemerkt dazu, dasz diese Zabl ungewöhnlich hoch
sei. Wenn man aber von seinen relativen Durchschniltswerten
(S. 15) ausgeht, so erhált man einen erhebiich niedrigeren
Wert:
Islánder: Oberschenkellánge 47,2 cm, Unterschenkellánge
39.4 cm, Index 83,4.
Trönder: Oberschenkellánge 46,6 cm, Unterschenkellánge
40.5 c.m, Index 86,9.
Mir erscheint der letzte Wert am wahrscheinlichsten. Unter
allen Umstánden ist der Index bei den Tröndern höher als bei
den Islándern. Die relative Lánge des Oberschenkels ist Dei ilinen
etwas geringer als bei den Islándern, wáhrend die Unterschen-
kellánge gröszer ist. ;Zum Teil mag dies durch verschiedene
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