Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Side 146
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schen Messungen möglicherweise auf einem Rasseunterschied1)
heruhe. Meine Messungen sprechen jedoch eher dagegen.
Fuszlánge hei verschiedener Körpergrösze.
Körpergrösze Anzuhl Gemessene Fuszlilnge % der Körpergrösze
156—160 5 24,68 15,6
161—165 43 25,40 15,52
106—170 145 25,77 15,33
171—175 232 26,45 15,28
176—180 162 27,15 15,28
181—185 71 27,74 15,19
186—193 16 27,90 14,88
Die relative Fuszlánge nimmt hier mit zunehmender Körper-
grösze nicht unbedeutend ah und so gleielnnászig, dasz in Bezug
auf mein Material kein Zweifel bestehen kann. Das gleiche gilt
auch fur die 20 Dánen, die ich gemessen habe. Von den Ivlein-
sten (158 cm) bis zu den Gröszten (179 cm) fállt die relative
Fuszlánge von 16,0 auf 15,1%.
Die Frequenzkurve weist einen Hauptgipfel hei 26,2 auf, der
17,7% der gesamten Materials umfaszt, ferner Anláufe zu zwei
Nebengipfeln, von denen der eine bei der Klasse 25,7, der an-
dere bei 27,2 liegt. Die Variationsbreite ist 23,2—29,7.
10. Breite des Fuszes.
Die Rreite des Fuszes babe ich in stehender Stellung gemes-
sen, von metatarsale laterale zu metatarsale mediale, wáhrend
ich gleichzeitig die Arrne des Stangenzirkels so weit zusam-
mendruckte, dasz icli einen geringen Widerstand spiirte.
Die d u r c li s c li n i 111 i c h e B r e i t e des F uszes bei 641
Personen betrug 10,34 + 0,015 cm und 5,96% der Körper-
grösze.
H a 1 f d a n B r y n fiihrt seine Durchschnittswerte in Anthr.
nid. nicht an.
Bei 20 Dánen fand ich 10,46 cm oder 6,12% der Körper-
grösze, d. h. also etwas breitere Fiisze als bei den Islándem.
1) Sören Hansen: Ryttertypen. Militærlœgen VIII.