Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Side 148
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benutzt, die etwa 1 cm gröszer war als der durch Subtraktion
der Höhe der Fingerspitze von der Schidterhöbe bestimmte
Wert der Armlánge. Die Beinlánge ist als „Höhe des Iliospi-
nale — 4 cm“ gerechnet.
Der durchschnittliche Intermemhralindex
betrug bei 652 Personen (20—40 Jahre) 83,19 + 0,059, bei
Berechnung nach den Individualindices.
Bei 20 Dánen fand ich mit der gleichen Methode 83,01.
H a 1 f d a n B r y n fand hei 500 Soldaten 79,691 2), also einen
hedeutend geringeren Wert. Er legt jedoch eine Armlánge
„Sclmllcrhöhe — Höhe der Fingerspitze“ zugrunde, wodurch
man eine kiirzere Armlánge erhált als durch Addition der ein-
zelnen Masze.
Bei Berechnung des Index mit Hilfe der Dui’chsclinittswerte
fiir Arm- und Beinlánge erhált man:
Armlange
I 11
Acr. — Kompo- Bein- Index lndex
Dactylion nenten lange I II
Islander 77,07 78,0 94,02 81,9 83,0
Trönder 74,79 75,13 4) 93,79 79,7 80,2
Danen 75,44 76,81 92,57 81,5 83,0
Auch wenn ich die Armlánge nach der gleichen Methode
wie Bryn bereclme (Index I), so ist doch der Index der
Norwegcr bedeutend niedriger als der von mir bei Islándern
und Dánen gefundene. B r y n iiat jedocli auch die Schulter-
und Fingerspitzenhöhe bei einem umfangreicheren Material
im Tröndelag' gemessen, wohei er 140,8 cm bzw. 64,6 cm fand5),
was eine Armlánge von 76,2 s,tatt 74,7 ergiht. Wenn man
von dieser Armlánge ausgeht, so erhált man fiir den Inter-
membralindex der Trönder 81,2, d. h. also ungefáhr den glei-
chen Wert wie fiir Islánder und Dánen.
Nun ist Index II (Armlánge = Oherarm + Unterarm +
Hand) ebenfalls bedeutend niedriger als bei Islándern und
1) Antr. nidaros. S. 49.
2) Ib. S. 38.
3) Ib. S. 50.
4) Ib. S. 19.
5) Ib. S. 15,