Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Side 154
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werden könnte, auf 19,7 und
umfaszt 6,9% von sámtlichen
Gemessenen.
Zeichnet man die Ivurve mit
Gruppen von je 5 mm (Fig 37,
IV), so erhált man eine eingip-
flige, verháltnismászig regel-
mászige Kurve, mit einem
Hauptgipfel bei 19,7, der 30,7%
des gesamten Materials um-
faszt.
Die Variationsbreite
war 17,8—22,0, = 6,079 +
0,10 mm, v = 3,081 + 0,05.
Es ist von Interesse, die Fre-
quenzkurve fiir die Kopflánge
bei den nordischen Völkern zu
vergleichen (Fig. 37). Die nor-
o wegische1) und die dánische2 3)
Kurve haben ihren Hauptgipfel
bei 19,2, die islándische bei 19,7,
wáhrend die schwedische einen
abgeplatteten Gipfel aufweist, dessen Auszenránder hei 19,2
und 19,7 liegen. Es sieht aus, als ob die schwedische Kurve eine
Mittelstellung zwischen der islándischen und der anderer Typen
einnálnne.
2. Breite des Kopfes.
Die durchschnittliche K o p f h r e i t e betrug bei
844 Personen im Alter von 20—40 Jahren 15,41 + 0,012 cm
oder 8,9% der Ivörpergrösze.
L. R i b h i n g fand hei 54 Islándern 15,48 cm und 8,9% der
Körpergrösze, d. h. ungefáhr die gleichen Werte wie ich.
1) Halfdan Bryn: Mörefylkes anthropologi S. 58.
2) Sören Hansen: Oin Hovedets Breddeindex hos Danske. Meddels.
om Danmarks Antropologi I.
3) Relzius und Fiirst: Anthr. suecica.
Fig. 37. Kopflange. I. Nor
weger (Möref.). II. Danen. III
Schweden. IV. Islander.
(Untere Klassengrenzen).