Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Qupperneq 155
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H a 1 f d a n Bryn fand bei Tröndern1) 15,28 cm und 8,9%.
Sören Hansen fand bei 2000 Dánen2) 15,6 cm und 9,2%.
Bei 20 Dánen ermittelte ich 15,36 cm und 9,0%.
Retzius und F ii r s t fanden bei Schweden 15,1 cm
und 8,8%.
Die absolute Kopfbreite ist also am gröszten bei den Dánen,
am geringsten bei den Schweden. Die Differenz in dem relativen
Wert ist nicht betráchtlich.
Nach R. M a r t i n betrágt die Kopfbreite bei Litauern 15,3,
Deutschen (Baden) 15,78, Chinesen 15,1 und Buschmánnern
13,6 cm. G. F r e t s3) fand bei 935 Hollándern 15,4 cm.
Die absolute Breite des Ivopfes nimmt mit der Ivörpergrösze
zu, wálirend zugleich die relative Kopfbreite abnimmt.
Kopfbreite bei verschiedener Körpergi’ösze.
Körpergrösze Anzalil Gemessene Kopfbreile °/« der Körpergrösze
156—160 6 14,83 9,36
161—165 58 15,24 9,32
166—170 187 15,37 9,13
171—175 289 15,37 8,89
176—180 205 15,46 8,70
181—185 79 15,59 8,54
186—193 20 15,89 8,47
Die absolute Kopfbreite nimmt also von der untersten bis
zur obersten Gröszenstufe um 7,1% zu, wáhrend die absolute
Kopflánge um 3,3% zunahm. Die Iiopfbreite nimmt also be-
deutend stárker zu als die Kopflánge, was jedocli auf Zufall
beruht, da die niedrigsten und höchsten Gröszenslufen zahlen-
mászig so schwach vertreten sind, hesonders in der niedrigsten
Gröszenstufe (156—160 cm).
Zu dem g'leichen Ergebnis kam Sören Hansen bei den
Dánen, wáhrend H a 1 f d a n B r y n im Tröndelag feststellte,
dasz die Breite des Kopfes mit der Körpergrösze nur sehr
wenig zunahm und weniger stark als die Kopflánge.
1) Anthropol. nidaros. S. 81. Friiher fand er 15,25 (Tröndel. Anthr.
S. 54).
2) Sören Hansen: Om Hovedets Breddcindex hos Danske. Meddel. I.
3) G. P. Frets: Index cephalicus (Genetica).