Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Page 156
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Der relative Wert fiir die Kopfbreite ist bedeutend geringer
bei hochgewachsenen Personen als bei kleinen.
Die Frequenz-
k u r v e in Grup-
pen zu je 1 mm
(Fig. 38) ist ein-
gipf lig, zeig't meh-
rere ausgespro-
chene Nebengip-
fel und erinnert
stark an die
Kurve fiir die
Körpergrösze.
Der Hauptgipfel
liegt bei 15,3 cm
Fig'. 38.
Frequenzkurve fiir die Breite des
r Iíopfes.
und umfaszt 9,5% des gesamten Materials. Der zweithöchste
Gipfel fallt auf 15,1 cm (7,9%). Die Yariationsbreite
war 13,9—17,3 cm, 0 = 5,223 ± 0,086 mm, v = 3,384 ± 0,06.
Zeichnet man die Kurve, wie in der Anthropologia suecica,
mit einem Abstand von je 5 mm
zwischen den einzelnen Klassen
(Fig. 39, II), so ist sie eingipflig
und zeigt einen Hauptgipfel bei 15,2
cm, der 20,1% von sámtlichen Ge-
messenen umfaszt. Die Kurve ist
ziemlich schief und weist einen weni-
ger ausgesprochenen Nebeng'ipfel bei
15,7 auf. ‘
Yergleiclit man nun, wie bei
der Kopflánge, die Frequenzkurve
fúr die Kopfbreite bei Islán-
dern, Dánen und Schweden, so
findet man, dasz die islándische
nnd schwedische Kurve von ganz
gleichem Gepráge sind und ihren Sde? m.
Hauptgipfel bei der gleichen Kopf- Schweden.