Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Qupperneq 173
161
Der Index steigt ein wenig mit zunehmender Köriiergröszé,
jedoch unregelmászig.
Die Frequenzkurve (Fig. 42) ist schief, jedoch ohne
höhere Nebengipfel. Der Hauptgipfel fállt auf 68,45 und um-
í'aszt 14,7%.
Die Variationsbreite hetrug 60,5 bis 70,9, a = 2,798
± 0,046, v = 4,05 + 0,07.
9. Physiognomische Gesichtshöhe.
Dieses Masz ist nicht besonders sicher. Die obere Grenze
(trichion) ist schwer zu bestimmen, sobald das Haar anfángt
auszufallen. Zuweilen láuft die Haargrenze unten in der
Medianlinie in einer Spitze aus. In diesem Falle habe ich das
Trichion ungefáhr in derselben Höhe angenommen, die die
Stirn zu beiden Seiten hatte. Was den untersten Punkt, den
unteren Ivinnrand (gnathion), betrifft, so kann Fettbildung
am Kinn das Masz etwas vergröszern. Diese Differenz fállt je-
doch nicht ins Gewicht, wenn man, wie ich es getan habe, das
Instrument in das Kinn soweit eindriickt, dasz man gerade
Widerstand fiihlt. Falls das Kinn Bartwuchs aufwies, habe ich
meist mit dem Tasterzirkel gemessen, der leicht bis zur Haut
durchdringt. Sonst habe ich im allgemeinen mit dem g r o-
s z e n Stangenzirkel gemessen, wozu man Martins Anthropo-
meter benutzen kann, weniger háufig mit dem k 1 e i n e n
Gleitzirkel.
Der d u r c h s c h n i 111 i c h e W e r t f ii r d i e p h y s i o-
g n o m i s c h e Gesichtshöhe war bei 835 Personen im
Alter von 20—40 Jahren 18,93 ± 0,02 cm oder 10,9% der Kör-
pergrösze. Bei 232 Personen im Alter von 20—22 Jahren fand
ich 18,72 cm. Bei 145 Personen iiber 40 Jahre erhielt ich 19,46
cm, wahrscheinlich weil es schwierig ist, die ursprungliche Haar-
grenze bei álteren Personen zu bestimmen.
H a 1 f d a n B r y n fand bei Tröndern 19,12, also ungefáhr
den gleichen Wert wie ich, wenn man die geringe Zuverlássig-
keit des Maszes in Rechnung stellt.
Bei 20 D á n e n fand ich den gleichen Durchschnittswert
21