Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Qupperneq 183
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Die V a r i a t i o n s b r e i t e ist betráchtlich, 77,1—119,0,
ö= 5,494 ± 0,091, v = 5,928 ± 0,10.
14. Morphologische Obergesichtshöhe.
Die morphologische Obergesichtshöhe habe ich nur bei 663
Personen gemessen. Es scheint mir, dasz die Abnahme des
Maszes nicht mit besonderen Schwierigkeiten verbunden ist.
Ich liabe die Oberlippe emporgehoben und das Prosthion am
obersten Rande der Vorderzáhne (basis der papilla interden-
ialis) angesetzt, wobei ich weder die Záhne noch das Zalin-
fleisch mit dem Instrument beriihrte. Das Nasion bezeicbnete
ich stets mit Bleistift.
Die durchsclinittliche morphologische
Obergesichtshöhe betrug 74,77 ± 0,13 mm oder
4,31% der Körpergrösze. Im Vergleich zu der morphologi-
schen Gesichtshöhe ist dieser Wert also reclit niedrig.
Halfdan Bryn fand bei Tröndern 76 mm. Der Unter-
schied zwischen Tröndern und Islándern ist allerdings nicht
grosz, aber es ist doch immerhin auffallend, dasz der Wert
höher liei den Tröndern ist, wenn man bedenkt, dasz sie einen
bedeutend niedrigeren Wert fiir die morphologische Gesichls-
bölie liatten als die Islánder.
Nach R. M a r t i n betrágt der deutsche Durehschnitt 7,6,
bei russischen Juden 7,0 und bei Eskimos 7,3 cm.
Morphologische Obergesichtshölie bei verscbiedener
Körpergrösze.
Anzahl Körporgrösze Gemessene Morpliolog. Obergesiclilsliöhe °/o der Körpergrösze
156—160 5 6,84 4,32
161—165 49 7,27 4,44
166—170 145 7,33 4,36
171—175 226 7,56 4,25
176—180 166 7,56 4,25
181—185 60 7,67 4,20
186—193 12 7,97 4,25
Kleine (156—170) 199 7,30 4,37
Mittelgr. (171—175) 226 7,49 4,33
Grosze (176—193) 238 7,61 4,24
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