Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Side 188
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Nasenhöhe aufweisen als die Trönder. Es ist jedoch bemerkens-
wert, dasz K. E. S c h r e i n e r und Alette Schreiner
eine gröszere Nasenhöhe im westlicheren Norwegen fanden:
5,8—5,9 cm, d. h. ungefáhr die gleiehe Nasenhöhe, die ich fand.
A r b o fand einen noch niedrigeren Wert als Bryn, der jedoch
in den verschiedenen Gegenden variierte.
Bei 20 D á n e n fand ich 5,84 cm oder 3,42%.
Nach B. M a r t i n betrágt die Nasenhöhe hei Weiszrussen
5,2, Litauern 5,22, Belgiern (Briissel) 4,8, Schweizern (Schaff-
liausen) 5,7.
Im Vergleich zu den genannten Werten ist der Wert fiir die
Nasenhöhe bei den Islándern auffallend hoch.
Der Zusammenhang der Höhe der Nase mit der Körpergrösze
wird aus folgender Tahelle ersichtlich.
Höhe der Nase bei verschiedener Körpergrösze.
Körpergrösze Anzulil Gemessene Nasenliöhe °/0 Oer Körpergrösze
156—160 6 5,30 3,43
161—165 58 5,72 3,50
166—170 187 5,79 3,44
171—175 287 5,90 3,41
176—180 205 5,94 3,34
181—185 79 6,06 3,32
186—193 19 6,25 3,33
Hochgewachsene ha-
hen den höchstenabso-
luten Wert fiir die
Nasenhöhe, jedoch
relativ den geringsten.
Die F r e q u e n z-
kurve (Fig. 54) ist
zweigipflig. Der eine
Gipfel fállt auf 5,7 cm
und umfaszt 10,9%
des gesamten Mate-
rials, der andere auf
6,0 mit 10,7%.
50 52 54 56 58 60 62 64 66 68
Fig. 54. Frequenzkurve fiir die Nasen-
höhe. Die zwei unteren Kurven gelten
fiir Grosze und Kleine (gestrichelt).
1) Alelte Sclireiner: Anthropologische Studien S. 46.