Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Side 196
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allzu gering, als dasz man etwas Wesentliclies daraus scldie-
szen könnte. Die konvexen Nasen scheinen bei Dánen háufiger
zu sein als bei Islándern, was wohl auf fremden Einflusz zu-
ruckgeht. Im iibrigen ist die Verteilung nicht wesentlich an-
ders als bei Islándern.
Ich habe ferner auch die Höhe (oder Tiefe) der Nasenwurzel
und die Breite des Nasenruckens notiert. Ich lege kein groszes
Gewicht auf diese Punkte, die auch, wegen der unmerklichen
tíbergánge, recbt schwer genau zu bestimmen sind.
Ich fiihre liier nur die Verháltnisse bei einigen hundert
Personen an, teils Groszen, teils Kleinen:
Nasenwurzel
Hoeli °/0 NÍíiszig °/0 Flach °/o
118 Kleine (156—167) 50,0 44,9 5,1
122 Grosze (180—193) 52,4 38,5 9,1
[20 Danen 25,0 55,0 20,0]
Nasenriieken
Sehmal0/0 Mittel °'o Breit°/0
196 Kleine 19,6 58,0 22,4
120 Gmsze 25,8 55,0 19,2
Es scheint also in der Nasenwurzel von Groszen und Kleinen
kein ausgeprágter Unterschied zu bestehen. Schmale Nasen-
riicken scheinen dagegen am háufigsten bei Groszen zu sein.
Bei den 20 Dánen ist bohe Nasenwurzel seltener als bei den
Islándern, flacbe Nasenwurzel dagegen bedeutend báufiger.
Die Höhe der Nasenwurzel sclieint also ein Charakteristikum
zu sein, falls es sich bei der vorliegendcn kleinen Stichprobe
nicht um eine Zufálliglccit handelt.
22. Unterkieferwinkelbreite (gonion-gonion).
Die d u r c h s c h n i 111 i c h e U n t e r k i e f e r w i n k e 1-
b r e i t e bei 842 Personen im Alter von 20—T0 Jahren betrug
10,85 cm + 0,012 und 6,25% der Ivörpergrösze.
Bei 233 Personen im Alter von 20—22 Jahren betrug sie 10,76
cm und 6,22%.
Bei 162 Personen iiber 40 Jahre fand ich 11,11 cm und 6,47%.
Es hat also dcn Anschein, als ob das Masz mit dem Alter