Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Qupperneq 199
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Die V a r i a t i o n s b r e it e betrug 66,2—100,6, a = 4,408
± 0,092, v = 5,7 ± 0,08.
24. Physiognomische Lange des Ohres (superaurale-subaurale).
Das subaurale ist zuweilen weniger scbarf abgegrenzt, wenn
das Ohrláppchen unterhalb des Ohres angewachsen ist. Ich
babe in diesem Falle seine Lage nach Schátzung bestimmt.
Der d u r c h s c b n i 111 i c h e W e r t f ii r d i e O h r-
1 á n g e war bei 815 Personen im Alter von 20—40 Jahren 6,39
± 0,01 cm und 3,67% der Körpergrösze.
Bei 232 Personen im Alter von 20—22 Jahren betrug er 6,27
cm und 3,63%.
Bei 149 Personen iiber 40 Jahre fand icii 6,64 cm und 3,87%.
Die Obrlánge nimmt also mit dem Alter ein wenig zu.
H a 1 f d a n B r y n fand bei Tröndern 6,2 cm und 3,6%, also
einen Wert, der dem von mir fiir das Rekrutenalter ermittelten
annáhernd entspricht.
Bei 20 Dánen fand ich 6,10 cm und 3,57% der Körper-
grösze. Ilire Ohr- ’>•
10
lánge war also so-
wolil absolut wie
relativ etwas ge-
ringer als die der
Islánder.
Nacli R. Martin
betrágt die
lánge bei Ilotten- 3 &
5
totten 4,9, Deut- 2 4
3
schen 6,05, Ameri-
kanern 6,30,durch-
schnittlich bei Eu-
ropáern 6,39, Eski-
mos 6,75, Mongo-
len 7,05 und Pata-
goniern 7,50. Die Islánder zeigen also den fur Europáer im
24*
2,9 3,1 3,3 3,5 3.7 3,9 4,1 4,3 4,5 4,7
I 55 57 ' 59 61 63 65 67 69 71 73 75 77
Fig. 58. Frequenzkurve fiir die physiogn.
Ohrlánge (I, Klassen mm) und Ohrbreite
II, Klassen cm).