Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Blaðsíða 203
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nem Individuum mit etwas deformiertem Ohr absielit, a =
4,275 ± 0,071, v = 7,51 ± 0,13.
27. Breite der Mundspalte (cheilion-cheilion).
Die beiden folg'enden Masze halie ich nur hei einigen we-
nigen Personen abgenommen. Sie können daher nur als klei-
nere Stichprobe dienen. Grosze Bedeutung liaben sie nicht, ich
fiilire sie jedoch an fúr den Fall, dasz sie spater von Interesse
sein sollten. Der Wert fur die Breite der Mundspaltc hetrug
durchschnittlich bei 99 Personen im Alter von 20—40 Jaliren
5,20 cm und 2,97% der Körpergrösze.
Halfdan Bryn fand bei Tröndern 4,9 (2,84%?). Es
sieht also so aus, als ob die Mundbreite bei den Islandern
einen elwas höheren Wert aufweist als hei den Tröndern,
auch wenn man in Betracht zieht, dasz die Islander recht
hochgewachsen sind.
H. Bryn fiihrt zum Vergleich folgende Werte fúr die Breite
der Mundspalte an: Franzosen 5,3, Belgier 5,4 Chinesen 4,7,
Australneger 5,9. Demnach ist die Mundbreite bei den Islán-
dern als ziemlich gering anzusehen.
Der absolute Wert nimmt mit der Körpergrösze ein wenig
zu, wáhrend der relative abnimmt.
21 Kleine (167,7) ch.-ch. 5,15 cm 3,07% der Körpergrösze.
32 Mittelgr. (173,3) — 5,16 — 2,98— -
43 Grosze (180,0) — 5,26 — 2,92— -
Maximum 5,8, Minimum 4,1.
28. Höhe der Lippen.
Die durchschnittliche Ilöhe der Lippen betrug bei 94 Per-
sonen im Alter von 20—40 Jahren 1,54 cm. Das Minimum
war 0,6, das Maximum 2,8. Der letzte Wert diirfte sicher eine
grosze Seltenheit sein oder wenigstens eine Abnormitát. Die
belreffende Person war, soweit ersichtlich, von rein islán-