Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Qupperneq 211
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Zum Vergleich begníige ich mich damit, die Haarfarbe der
Trönder nach Halfdan Bryns Untersuchungen anzufiihren, die
nach derselben Methode vorgenommen wurden, der ich folgte,
und unter Benutzung der gleichen Farbenklassen:
Hiiarfarbe Islftnder (jeden Álters' lslilnder 20—22 Jalire Trönde lagen') Syd- Söndmöre-)
1. Blond o,n"/0 0,8»/„ 23,3% 13.37«
2. Rot 2,8 - 2,1 - 3,7 - 3,7 •
3. Hellbraun . . . 52,0 - 58,9 - 38,4 • 37,0 •
4. Dunkelbraun . . 35,0 - 31,6 - 31,2 • 37,8 •
5. Schwarz .... 0,3 - 6,6 - 4.3 ■ 8,2 -
Hell 55,6 • 61,8 - 61,4 - 54,0 -
Dunkel .... 44,4- 38,2 - 35,5 • 46,0 -
Farbenindex. . . 3,4‘J - 3,41 - 2,99 - 3,24 •
Anzahl Gemessene 108 í 241 2830 135
Beim Vergleich der Verhaitnisse auf Island und im Trönde-
lag verfáhrt man vielleicht am genauesten, wenn man die fúr
lslánder im Rekrutenalter (20—22 Jahre) gefundenen Zahlen
henutzt. Dies ándert jedoch nichts an dem Hauptergebnis,
dasz die Haarfarbe auf Island bedeutend dunkler ist als im
Tröndelag.
Was andere Lánder betrifft, so lassen sich die Zahlen kaum
mit meinen vergleichen. Teils ist die Farhe nacli subjektiver
Schátzung bestimmt worden, teils nach einer anderen Skala
als der von Fischer und endlich in einigen Lándern bei Schul-
kindern, die sich schlechterdings nicht mit Erwachsenen ver-
gleichen lassen.
Nach C. F ú r s t betrágt die Zahl der Blonden in Schweden
75,3%, die der Dunklen 24,7%; es wurde jedoch bei der Be-
stimmung der Farben eine andere Skala verwendet, sodasz
sich die Zahlen kaum mit den meinigen vergleichen lassen. In
Dánemark fand S ö r e n H a n s e n bei Schulkindern (Kna-
ben): Schwarz 1,2%, Dunkel 13%, Mittel 40,9%, Blond 42,3%,
Rot 2,6%. Die 20 Dánen, die icli masz, hatten auffallend helle
Haarfarhe (1 = Fischers Nr. 5; 2 = 6; 9 = 7; 7 = 8; 1 = Nr.
1) Tröndelagens Anthropol. S. 41.
2) Mörefylkes Anthropol. S. 27.