Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Síða 213
201
ten, die von ihrer Arbeit kamen, und bei Leuten, die vom
Lande zureisten. Das Seewasser hat ebenfalls eine Tendenz,
das Haar dunkler zu fárben. "Wie grosz die Einfliisse gewesen
sind, die diese verschiedenen Momente gehabt haben, ist schwer
zu sagen; sie wirken jedoch alle in der gleichen Richtung, die
Haarfarbe dunkler zu gestalten.
b. Haarfarbe und Körpergrösze.
Man sollte glauben, dasz es ganz uberflussig wáre, das Ver-
háltnis der Haarfarbe zur Köi’pergrösze zu untersuchen. Die-
ses Verháltnis ist untersucht worden von C. M. Fiirs t, der
ein sehr ausgedehntes Material zur Verfiigung hatte. Er kam
zu dem Ergebnis, dasz „die verschiedenen Haarfarbenpro-
zente bei den verschiedenen Körpergi'öszenklassen im Allge-
meinen ziemlich gleiche sind"1). Immerhin fand sicli bei Ivlei-
nen blonde Haarfarbe etwas háufiger und braune Haarfarbe
etwas seltener als bei Groszen. Zu einem áhnlichen Ergebnis
kam Alette Schreiner bei norwegischen Frauen2).
Haarfarbe bei verschiedener Körpergrösze (1922—23).
(Prozentzalilen).
Körpergrösze Hell- blond O os Hell- braun Dunkel- braun Schwarz- braun Farben- index Anzabl Gemes- sene
156—160 > (20,0) (40,0) (40,0) » (3,20) 5
161-165 4,2 70,8 20,8 4,2 3,25 24
166—170 1,1 1,1 68,1 24,2 5,5 3,32 91
171—175 2,3 » 57,1 33,1 7,5 3,41 133
176—180 1,1 1,1 46,0 37,9 13,8 3,62 S7
lst -185 3,0 » 69,7 27,3 » 3,21 33
186—190 (9,1) (9,1) (27,3) (15,5) (9,1) 3,35 11
156—170 0,8 2,5 67,5 24 2 5,0 3,30 120
171—175 2,3 » 57,1 33,1 7,5 3,14 133
176—190 2,3 1,7 50,4 35,9 9,9 3,50 131
156—193 1,8 1,8 58,1 31,2 7,6 3,41 381
1) Anthropol. suecica S. 78.
2) Alette Schrciner: Anthr. Studien S. 71.
2(i