Árbók Háskóla Íslands - 02.01.1925, Page 215
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t i n s Augenfarbentafel ixn ersten Jahr nicht zur Verfiigung
stand. Ich bin daher genötigt, bei der Behandlung der Farbe
der Augen wieder die heiden Jahi'e getrennt zu behandeln.
a. Augenfarbe nach Landesteilen und
Distrikten.
1. Die Augenfarbe 1920—21.
Die Bestimmung der Augenfarbe in diesem Jahre erfolgte
mit Hilfe einer liier angefertigten Skala von kunstlichen Au-
gen, die ich spater nach B. Martins Augenfarbentafel he-
stimmte. Sie enthielt nur 8 Nummern; da jedoch eine genau-
ere Rechenschaft dariiher kaum von gröszerem Interesse sein
diirfte, begnúge ich mich damit, 4 Farbengruppen anzu-
fiihren:
1. Blaue und graue Augen ohne eine deutliche
Pigmentierung bei Inspektioxx mit bloszem Auge. In dieser
Gruppe habe icli zwischen 2 Spielarten unterschieden: a) iiell-
hlaue und graue Augen, am náchsten Nr. 16 bei Martin ent-
sprechend, und b) dunkelblaue Augen, die siclx in Martins
Tafel niclit finden (Nr. 15). Sie sind oft auffallend dunkel, je-
doch meist von vollstándig reiner Farbe und frei von bráun-
Jicher oder gelbiicher Pigmentierung', auch hei Untersuchung
xxxit der Lupe.
Zu dieser Gruppe liabe ich auch die meisten Augen gerechnet,
die einen etwas schmutziggriinen Farbenton hatten, jedocli nxil
hloszem Auge geseiien keine Pigmentflecken aufwiesen. Mit der
Lupe konnte man bei ilinen oft kleine Pigmentpúnktchen in der
Iris sehen, mit bloszem Auge dagegen erschien die Grundfarbe
blau. In diesem Jahr wendete ich die Lupe nur ab und zu an. Ei-
nen groszen Teil dieser Augen mit unbestimmter, zweifelhafter
Farbe hátte ich streng genomnxen als hellmeliert auffiihren
sollen, jedoch war ihre Zahl immerhin nicht sonderlich hoch.
2. H e 11 ni e 1 i e r t e A u g e n, entsprechend Nr. 9—12 hei
Martin.
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