Árbók Landsbókasafns Íslands - Nýr flokkur - 01.01.1991, Side 58

Árbók Landsbókasafns Íslands - Nýr flokkur - 01.01.1991, Side 58
58 STEFÁN KARLSSON Enn ecki er med kropp“inum ad eins huilldar dagin halldandi/ he9lldur eirnin med hiartanu/ huat er þáá skier nær ed 10vier temium vorn eiginnligann vilia og holldsins ngirndir og gefum oss Jnnuirdugliga vndir gudz l2uilia/ suo sem þad vier megum J drottenligri bæn ,3af hiarta ad seigia/ verdi þinn vile suo 14 aa Jordu sem áá himne/ þuiat suo seigir drott15enn fyrir munn Esaie spamans Iviij/ Ef þu 16helld- ur þig fráá þui ad giora 17þinn uilia áá mijnum heilaugum deigi og þáá 18mattu kalla eirn sællig- ann þuottdag et cetera/ 19þad er þáá nær ed vier vndir gefum vorn vilia 20gudz heilaugum vilia/ enn þad er þáá ed vier med 21þolinnmædi lijdum gudz verk og vilia/ þáá 22getum vier og sannarliga þuottdaginn halldit ogj 23þessu hinu sama ad lofa og prijsa gud drott24enn/ þad kallast og ecki þuottdagin ad liallda nær 25ed lijkamin lætur af erfidinu enn hans allur 26hug- ur/ sie þo samt áá þad hneijgdur huernenn 27hann meigi hellst fáá naunginn tælt og vielat og 28gætt sig og tamit J allzkyns losta- semdum/ og sijn 29hid grimmlig- asta hefnt aa sijnum ouinum e(da) þáá "nær ed hiartad brennur J hinne mestri mo| 2vlglann og oþolinmædi og vndir gefur sig ecki gudz 2vilia med hlydne og lijdur ecki helldur hans 3verk þolinmodliga/ og mædir sig miklu framar 4J sijn- um sialfs hugrenningum/ þui huernenn máá 5þess hattar hiarta þuottdagin geta halldit 6e(da) gud aluarliga lofat/ Þar fyrir skulum vier og eirn7enn læra heilagt ad hallda vt af vond- um 8hugrenningum/ enn slijkt er barna korn yfir 9barnligann skilning og vmm allann alldr þáá hof'°um vier ærit nog ad giora svo ad vier fein"gum þetta hid sama lært/ Non solum autem cor- pore agendum Sabbatum est, sed etiam corde, hoc fit, quando nostram propriam uoluntatem, et carnalia desideria re- frenamus, et submit- timus nos reuerenter uoluntati Dei, sic ut in dominica oratione ex corde dicere possimus, Fiat uoluntas tua, sicut in coelo, ita et in terra. Nam sic dicit Dominus per prophetam Esaiam, cap. 58. Si abstinueris facere uoluntatem tuam in die sancto meo, uocaberis54 Sabbatum delicatum et c(etera). id est, quando nostram uoluntatem sub- mittimus sancte uoluntati Dei, quando patienter ferimus uoluntatem et opera Dei, tum uere pos- sumus Sabbatum agere, et Dominum Deum in hoc laudare et celebrare. Nam hoc non est Sab- batismum agere, quando corpus desinit a labore, et interim animus totus in- tentus est, quomodo fal- lat proximum, potiatur omnibus uoluptatibus, ulciscatur se acerbe de in- imicis suis. Aut quando cor æstuat murmuratio- ne et im | 5,patientia, et non obedienter submittit se uoluntati Dei, nec pa- cienter fert opera eius, sed cogitationibus suis se macerat. Nam eius- cemodi cor, quomodo Sabbatum aget, aut Deum serio laudabit? Ideo discamus etiam Sab- batisare a malis cogita- tionibus. Sed hoc est filioli, supra captum puerilem, et per totum uitæ cursum, satis est negocij, ut hoc discamus. Man sol aber nicht al- lein mit dem leib feiren, sonder auch mit dem herzen. Das geschicht, wann wir unsern aigen willen und alle böse be- gird hinlegen und lassen uns Gottis willen wol ge- fallen, also, das wir von ganzen herzen mögen sprechen: Dein wil ge- schech als im himel auch auf erden! Dann also spricht Gott der Herr durch den propheten Je- saia (Esa. 58 [13]): Wann du nicht tust, was dir ge- felt, so wirds ein lustiger sabbat heissen, den Herrn zu preisen. Das ist: wann wir unsern aigen willen lassen farn, und uns Got- tis willen und alle seine werk lassen wolgefallen, so können wir recht feirn und Got den Herrn lo- ben und preisen damit. Dann das ist| 2l6bnicht fein gefeiert, wann der leib ruhet, und das herz dieweil tichtet, wie es die leut betriegen, allerlei wollust uberkommen und sich an sein feinden re- chen wöl, oder wann das herz sonst unwillig ist und lest im nichts gefal- len, wie es Got macht, sonder mainet, es wöls besser machen. Nun kan je ein solch herz nicht feirn noch Got ernstlich loben und preisen. Dar- umb sollen wir lernen, auch von bösen gedan- ken feirn. Aber das ist euch kindlein noch zu hoch, und wir haben un- ser leben lang genug dar- an zu lernen. 54 = ’vocaveris’; þannig Vulgata (Is. 58,13).
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